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Bert Flossbach, namensgebender Mitgründer der Kölner Fondsgesellschaft Flossbach von Storch. | © Jochen Rolfes Foto: Jochen Rolfes

Platz 1 bei Morningstar

Flossbach von Storch ist Bester unter den Großen

Flossbach von Storch ist das frisch gebackene erste Haus am Platz des europäischen Fondsmarkts. Laut einer Auswertung des Analysehauses Morningstar haben die Kölner im Jahresauftaktquartal 2020 den Sprung nicht nur ins oberste Größenquartil der europäischen großen Fondsanbieter geschafft, also solcher, die mehr als 5 Milliarden Euro in von Morningstar bewerteten Assets verwalten. Flossbach von Storch ist auch quasi aus dem Stand an deren Spitze gesprungen – als Fondsgesellschaft mit den besten Bewertungen: 99 Prozent der von Morningstar quantitativ bewerteten FvS-Produkte halten ein Vier- oder Fünf-Sterne-Rating. Im gleichgewichteten Rating kommen alle Anlageklassen zusammen immerhin auf 4,42 Morningstar-Sterne – damit ist FvS europaweiter Spitzenreiter.

Die 20 bestbewerteten Fondsanbieter-Riesen Europas
Rating gleichgewichtet und gesondert nach Fondskategorien

Daten per 31.3.2020, Quelle: Morningstar Direct

Das Geheimnis ihres Erfolgs? Bei FvS sei das Fonds-Vermögen im ersten Quartal „bemerkenswert stabil“ geblieben, hebt Morningstar-Chefredakteur Ali Masarwah hervor. Gleichzeitig hätten Anleger dem Haus noch eine weitere Flut an Mitteln anvertraut – immerhin 1,5 Milliarden Euro. Hinzu kommt das erfreuliche Durchschnitts-Rating, wobei die hauseigenen Mischfonds (in der Tabelle „Allocation“) besonders gut abschneiden: Sie kommen für sich genommen auf durchschnittlich 4,99 Sterne, Aktienfonds erhalten ein kapitalgewichtetes Rating von 3,61 Sternen.

Bemerkenswert findet Ali Masarwah, dass FvS als auf Risiko-Anlagen spezialisierter Fondsanbieter in der unruhigen Krisenzeit Anfang 2020 nur recht wenig Kapital verloren hat. Das Vermögen mit Sterne-Ratings sei von Ende Dezember bis Ende März gerade mal um 1,3 Milliarden Euro gesunken, und zwar von 33,7 Milliarden auf 32,4 Milliarden Euro.

Neben FvS hat auch JP Morgan Asset Management einen Satz nach vorn gemacht. Der Asset Manager rückte in dem Zeitraum von Platz vierzehn auf Platz vier auf. Der schwedische Anbieter Handelsbanken sprang sogar von Platz zehn auf drei – seine Fonds sind allerdings in Deutschland nicht erhältlich.

Dagegen fiel das Fondshaus der Sparkassen, die Dekabank, von Platz 11 auf Platz 18. Der schottische Anbieter Baillie Gifford rutschte diesmal ganz aus dem Ranking der größten europäischen Gesellschaften heraus. Ende März 2019 stand er noch dort, wo jetzt FvS steht. Mit 30,5 Milliarden Euro gerateten Vermögenswerten verpassten die Schotten diesmal knapp das erste Quartil der Gesellschaften ab 5 Milliarden Euro. Sie genießen jedoch bei einem Durchschnitts-Rating von 4,04 Sternen weiterhin sehr gute Bewertungen.   

Hier geht es zur vollständigen Auswertung von Morningstar >>

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