Portfoliomanagerin: „Der Geldstrom nach Hongkong hält an“

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DAS INVESTMENT.com: Sie haben gezaubert?

Bigley: Wir erzielen diese Rendite durch unseren flexiblen Fonds-Ansatz und unsere Expertise im asiatischen Anleihenmarkt. Wir wissen, dass die Kurse in Hongkong im Augenblick durch die Geldmassen und das schmale Angebot aufgebläht sind. Wenn das Angebot wächst – und das wird es – werden die Kurse jedoch sinken, da sich die Offshore-Renditen den chinesischen Onshore-Renditen anpassen werden. Derzeit sind wir vorsichtig und haben deshalb nur maximal 10 Prozent dort angelegt. Den Rest des Portfolios haben wir in Anleihen aus ganz Asien investiert. Es sind fast alles Hartwährungsanleihen, die komplett per Derivat in Yuan umgewandelt sind. Damit kann der Anleger von einem reinen Yuan-Fonds mit Schuldnern aus ganz Asien profitieren. Er erhält eine höhere Verzinsung bei gleichzeitig besserer Risikostreuung und partizipiert zusätzlich komplett an einer möglichen Aufwertung der chinesischen Währung.

DAS INVESTMENT.com: Wer sind die Schuldner?

Bigley: Zurzeit haben wir 40 Prozent in Staatsanleihen investiert, der Rest befindet sich in Unternehmensanleihen.

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