Portfoliotheorie Amundi startet Schwellenländer-Fonds nach Markowitz
Der Begriff Minimum-Varianz kommt aus der Modernen Portfoliotheorie von Harry Markowitz. Der bezeichnete damit jenes real umsetzbare Portfolio aus Aktien, das das geringste Risiko aufweist. Im Gegensatz zum markowitzschen Minimum-Varianz-Portfolio soll der neue Amundi-Fonds – wie alle seine Min-Var-Vorgänger auch – das Risiko des Index lediglich unterbieten, bei zugleich höherer Rendite.
Hierzu geht das Team drei Schritte bei der Portfolioauswahl:
Aktienauswahl: Das Investment-Team betrachtet die Bilanz- und Erfolgsrechnungszahlen und wählt die Unternehmen mit den besseren Kennzahlen aus.
Minimum-Varianz-Prozess: Das Team gewichtet die ermittelten Titel nach Volatilität und Korrelation, um die Volatilität im Portfolio zu minimieren. Dabei steuert es Titel-, Branchen- und Länder-Gewichtungen, um Klumpenrisiken zu vermeiden.
Risiko beobachten: Das Team prüft fortlaufend die gleichmäßige Risikoverteilung im Portfolio und soll eingreifen, wenn akute Gefahren drohen.
Amundi managt seit vier Jahren europäische Aktien nach dem Minimum-Varianz-Ansatz. Der neue Fonds verfolgt dieselbe Strategie auf den Schwellenländermärkten.
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