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Die Havel in der Nähe von Hennigsdorf, Brandenburg: Im Landkreis Oberhavel gibt es laut Wohnatlas noch erschwingliche Immobilien zu kaufen | © Tilgnerpictures/Pixabay

Postbank Wohnatlas 2018

Wo sich der Hauskauf noch lohnt

Doll ist es nicht mehr: In lediglich 36 von 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten gibt es noch Immobilien zu moderaten Preisen und mit guten Aussichten auf künftig steigenden Wert. Das ist nicht einmal jeder zehnte Kreis. In weiteren 186 Kreisen sieht es für steigenden Wert immerhin gut aus, der aktuelle Preis liegt allerdings schon vergleichsweise hoch.

Das ergibt sich aus dem aktuellen Investitions-Chancen-Index, den Mitarbeiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) für den „Postbank Wohnatlas 2018“ berechnet haben.

Demnach ist es für Häuslekäufer vor allem außerhalb der Großstädte und besonders im Nordwesten und Süden der Republik noch interessant. Zum Beispiel in einigen Teilen Niedersachsens. Im Vergleich zum Vorjahr stehen drei große Landkreise mehr auf der Liste der günstigsten Regionen: Osnabrück, Diepholz und Gifhorn. Immobilienschätze gibt es laut Studie auch im nördlichsten Teil Deutschlands, der Landkreis Schleswig-Flensburg ist so ein Tipp. Sogar rund um Hamburg, Deutschlands drittteuerster Metropole, geht noch was. Zum Beispiel in den Landkreisen Harburg, Stade, Segeberg, das Herzogtum Lauenburg und Lüneburg.

Weitere interessante Landkreise sind laut HWWI:

  • Oberhavel, nahe Berlin
  • Main-Kinzig-Kreis, nahe Frankfurt/Main
  • Darmstadt-Dieburg
  • Mainz-Bingen
  • Landkreis Bergstraße
  • Alzey-Worms
  • Groß-Gerau
  • Westerwaldkreis

Eng ist es dagegen in Bayern. Hier sind wohl nur noch im niederbayerischen Straubing-Bogen nahe Regensburg die Kaufpreise den örtlichen Mieten noch nicht so weit enteilt wie in anderen Landstrichen Bayerns.

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