Postbank-Wohnatlas 2019 Wo die Preise für Wohneigentum weiter steigen

Rathaus von Heilbronn. Für die Stadt im Südwesten Deutschlands ist laut Postbank-Wohnatlas 2019 bis 2030 das höchste Kaufpreiswachstum zu erwarten. | © Dorian Krauss / Pixabay

Rathaus von Heilbronn. Für die Stadt im Südwesten Deutschlands ist laut Postbank-Wohnatlas 2019 bis 2030 das höchste Kaufpreiswachstum zu erwarten. Foto: Dorian Krauss / Pixabay

Ein Ende des Preisanstiegs für Wohnimmobilien ist vor allem in und um die urbanen Zentren nicht in Sicht. In mehr als der Hälfte aller deutschen Kreis und Städte ist bis 2030 mit weiteren Kaufpreiszuwächsen zu rechnen. Das geht aus der Studie „Wohnatlas 2019“ hervor, die das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) für den Finanzdienstleister erstellt hat. Die umfangreiche Analyse beinhaltet auch eine Prognose der Kaufpreisentwicklung bis 2030, für die sämtliche 401 Kreise und Städte in Deutschland unter die Lupe genommen wurden. Sie basiert auf dem Wohnungsmarktmodell des Instituts, für das unter anderem Daten zur Bevölkerungs- und Altersstruktur, zur Größe der Haushalte und zur Einkommensentwicklung herangezogen wurden.

Metropolen: Höchster Preisanstieg in München erwartet

Mit dem höchsten Preisanstieg rechnen die HWWI-Experten der Postbank zufolge in München. Für die ohnehin schon teure bayerische Landeshauptstadt prognostizieren sie einen durchschnittlichen jährlichen Preiszuwachs von 1,81 Prozent. 2018 mussten Käufer dort im Schnitt 7.509 Euro je Quadratmeter hinlegen. Mit diesen beiden Daten liegt München weit vor den sechs weiteren größten Städten Deutschlands: So wird für Düsseldorf mit 1,09 Prozent das zweitgrößte Kaufpreiswachstum bis 2030 erwartet, den zweithöchsten Kaufpreis ermittelten die Forscher für Frankfurt am Main, wo 2018 Quadratmeterpreise von im Schnitt 5.058 Euro zu zahlen waren.