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Folge von Corona Potenzial für Tierversicherung: So groß ist Tierliebe in der Pandemie

Hund
Hund: Auch Haustiere können sich mit Corona-Viren anstecken. | Foto: Pexels / Christian Domingues

28 Prozent der Bürger in Deutschland gaben einem Haustier ein neues Zuhause während der Corona-Pandemie. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Gothaer.

Die 5 beliebtesten Haustiere während Corona sind demnach:

  1. Katzen (21 Prozent)
  2. Hunde (18 Prozent)
  3. Kleinnager (4 Prozent)
  4. Vögel (3 Prozent)
  5. Reptilien (1 Prozent)

Mehr Haustiere bedeuten auch höhere Kosten. 72 Prozent der Befragten gehen bis zu dreimal pro Jahr zum Tierarzt. Jeder zweite Hundebesitzer gibt dabei pro Jahr etwa 100 bis 500 Euro für die Arztbesuche aus. Jeder fünfte Hundehalter legt 500 Euro oder mehr auf den Tisch.

Quelle: Gothaer

Können sich Haustiere mit Corona anstecken?

Wie zwei aktuelle Studien zeigen, ist die Gefahr einer Corona-Infektion bei Haustieren relativ hoch, insbesondere bei Hunden und Katzen.

Die Tiermedizinerin Dorothee Bienzle von der Universität Guelph in Kanada berichtet, dass sie bei 67 Prozent der von ihr untersuchten Katzen und bei 43 Prozent der Hunde Antikörper fand, die auf eine durchgemachte Infektion hinweisen. Die Tiere hatten mit infizierten Menschen zusammengelebt. 20 Prozent der Hunde hätten Symptome gehabt, 27 Prozent der Katzen.

In den meisten Fällen sei die Krankheit jedoch glimpflich vorübergegangen. Die Symptome reichten von Kraft- und Appetitlosigkeit über Husten, laufende Nasen, Atemprobleme bis hin zu Durchfall.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam Els Broens von der Universität Utrecht. In ihrer Studie erbrachten PCR- oder Antikörpertests bei rund jedem fünften Tier aus einem Corona-Haushalt ein positives Ergebnis.

Tierkrankenversicherungen bieten zurzeit unter anderem die Uelzener, die Helvetier und die Barmenia an.

Was beinhaltet eine Tierversicherung?

Mit der richtigen Versicherung für ein Haustier können sich die Versicherten vor hohen Tierarztkosten absichern. Eine gute Tierversicherung übernimmt die Kosten für die Behandlungen bei einem Tierarzt respektive in einer Tierklinik. Dazu zählen auch die Aufwendungen durch eine Operation. Zu den weiteren Leistungen zählen oft auch:

  • die freie Tierarztwahl
  • die ambulante und stationäre Behandlung auch in einer Tierklinik
  • Operationen beim Tierarzt oder in einer Tierklinik
  • die Übernahme der Kosten für Medikamente und Verbandsmaterial
  • eine Nachbehandlung nach der Operation
  • die Vorsorgemaßnahmen wie Impfung oder Wurmkur
  • eine telefonische Beratung

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