Preis für verantwortliches Wirtschaften: Henkel und KfW siegen

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KfW und Henkel – so heißen die beiden Preisträger des diesjährigen DuMont-DWS-Preises. Die Investmentgesellschaft und Deutsche-Bank-Tochter DWS und das Verlagshaus DuMont vergaben den Preis zum zweiten Mal. Sie ehren damit Firmen, die sich durch besonders umweltfreundliches und soziales Verhalten hervortun. Auch die Unternehmensführung geht in die Bewertung mit ein. Dabei unterscheiden die Veranstalter zwischen börsennotierten und nicht-börsennotierten Unternehmen.

Das beste nicht-börsennotierte Unternehmen ist aus Sicht der Veranstalter die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie ist eine Förderbank und verlieh in den vergangenen 60 Jahren fast eine Billion Euro an nachhaltige Projekte. Laut Jury zeichnet sich das Unternehmen vor allem durch eine besonders transparente Unternehmensführung, ein Nachhaltigkeitsmanagementsystem und ein Programm für Chancengleichheit aus. Zudem ist die KfW seit 2006 durch den Kauf von Emissionszertifikaten schadstofffrei unterwegs.

Das Dax-Unternehmen Henkel erreichte das beste Ergebnis unter den börsennotierten Unternehmen. Die Jury hob insbesondere die geringe Personalfluktuation als lobenswert hervor. Außerdem habe Henkel es geschafft, die Emissionen in den vergangenen fünf Jahren um ein Viertel zu senken. 10 bis 50 Prozent aller verwendeten Rohstoffe wurden zudem schon einmal genutzt.

Für die Preisverleihung analysierten die Veranstalter rund 170 der größten deutschen Unternehmen. Henkel und KfW standen in jeder Kategorie auf dem Podium.

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