Das Design der Produktbroschüren<br/>gefällt schon mal. Die ersten beiden<br/>Zertifikate sind auch gut.

Das Design der Produktbroschüren
gefällt schon mal. Die ersten beiden
Zertifikate sind auch gut.

Premieren: Macquarie bietet die ersten Zertifikate zur Zeichnung an

„Wir starten mit einer ersten Auswahl von Zertifikaten, Aktienanleihen und Optionsscheinen – wir werden das Angebot aber kontinuierlich ausbauen“, versprach Rupertus Rothenhäuser, Leiter des Derivategeschäfts von Macquarie, vergangene Woche, nachdem die australische Bank Macquarie vor ein paar Monaten die Derivate-Sparte der angeschlagenen Privatbank Sal. Oppenheim übernommen hatte. Die ersten beiden Zeichnungsprodukte ließen nicht lange auf sich warten.

Beide Zertifikate können bis zum 31. August 2010 gezeichnet werden. Zertifikat Nummer eins ist ein Deep-Bonus-Zertifikat (MQ2001) – ein Bonus-Papier mit einem besonders großen Sicherheitspuffer – auf den Eurostoxx 50.

Hoher Puffer und nach oben offen

Damit der Deep-Bonus für den Anleger ein Erfolg wird, darf der Europaindex bis zum Bewertungstag am 31. August 2016 niemals die Barriere von 30 Prozent des Startwertes berühren. Das Polster beträgt also 70 Prozent.

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Hält der Puffer, bekommen Anleger nach jetzigem Stand zur Fälligkeit 123 Euro zurück – der genaue Bonus wird am 31. August 2010 festgelegt. Bei einem Agio von einem Euro und einem anfänglichem Preis von 100 Euro, errechnet sich eine Rendite von 27,8 Prozent beziehungsweise 3,34 Prozent pro Jahr.

Das ist zwar nicht gerade üppig, doch kommt das Papier ohne Deckel (Cap) daher, sodass Anleger bei Kursanstiegen des Basiswertes über das Bonusniveau hinaus eins zu eins und unbegrenzt mit von der Partie sind.

Express-Papier bringt bis zu 10,8 Prozent p.a.

Der zweite Streich ist ein Express-Zertifikat (MQ2002), ebenfalls auf den Eurostoxx 50, mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Vierteljährlich wird geschaut, ob der Index über seinem Startniveau notiert. Sobald dies der Fall ist, wird das Zertifikat vorzeitig fällig.

Der Rückzahlungsbetrag steigt in 3-Euro-Schritten von 103 Euro nach dem ersten Quartal auf 124 Euro zum letzten Beobachtungstermin am 31. August 2012. Schafft es der Index auch dann nicht über seinen Startwert, gibt es 100 der 101 investierten Euro zurück - das Agio beträgt 1 Euro -, sofern der Eurostoxx um weniger als 40 Prozent gefallen ist.

Notiert er auf oder unter der Barriere von 60 Prozent seines Ausgangsniveaus, verlieren Anleger genauso viel, wie der Index. Wird das Papier gleich nach drei Monaten fällig, kommt es auf eine Rendite von knapp 2 Prozent oder 8,2 Prozent p.a. Bei einer Expresszahlung nach zwei Jahren, stünden 22,8 Prozent beziehungsweise 10,8 Prozent p.a. zu Buche. 

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