Christian Michel,<br>Feri Eurorating Services

Christian Michel,
Feri Eurorating Services

Privatanleger: Jeder zweite will ETFs kaufen

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Über die Hälfte der Anleger haben aktuell noch keine Indexfonds in ihrem Portfolio. Bei einem Drittel liegt der Anteil unter 20 Prozent. Lediglich gut 8 Prozent haben mehr als ein Drittel ihres Portfoliovolumens in ETFs investiert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Rating-Agentur Feri Eurorating Services unter knapp 600 privaten Investoren.

Das Bild kann sich bald ändern: Gut 45 Prozent der Befragten wollen in den kommenden zwei bis drei Jahre ETFs zukaufen, lediglich 3 Prozent wollen welche abstoßen. Die bereits investierten Anleger zeigen sich zufrieden. 44 Prozent bezeichnen ihre Erfahrungen als gut bis sehr gut. 4 Prozent sind enttäuscht.

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Bei der Auswahl von ETFs sind laut Umfrage die Kosten am wichtigsten (68 Prozent aller Umfrageteilnehmer). „Besonders bei Exchange Traded Funds aus der Anlageklasse Renten sind die Anleger sehr kostensensitiv“, erläutert Christian Michel (Foto), Teamleiter Fonds & Zertifikate bei Feri Eurorating Services. „Bei Euro-Rentenfonds wollen fast 74 Prozent der Befragten maximal 0,25 Prozent für die jährliche Managementvergütung bezahlen.“

Als weitere wichtige Auswahlfaktoren bei ETFs wurden die Wahl des Underlyings (46 Prozent) und die Transparenz (32 Prozent) genannt. Die Reputation der Fondsgesellschaften (17 Prozent) und die Konstruktion der Fonds (16 Prozent) werden dagegen viel seltener als wichtiges Auswahlkriterium gesehen.

Auf die ungestützte Frage nach ETF-Marken, mit denen die Umfrageteilnehmer gute oder sehr gute Erfahrungen gemacht haben, wurden Ishares mit 202 Nennungen, DB X-Trackers mit 167 Nennungen und Lyxor mit 132 Nennungen am häufigsten genannt.

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