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Private Equity

Ex-Deutschbanker sammelt 650 Millionen für Deutschland-Fonds ein

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Henry Cai, ehemaliger Leiter des Corporate Finance Geschäfts in der Region Asien-Pazifik bei der Deutsche Bank, hat 650 Millionen Dollar bei Investoren für einen neuen Private-Equity-Fonds eingesammelt. Der Fonds will in Industrieunternehmen aus deutschsprachigen Ländern investieren, die ihre Präsenz in China ausbauen wollen.

Cai, Vorsitzender von AGIC Group, hatte die Deutsche Bank im Februar verlassen, und will nach einer zweiten Finanzierungsrunde, an der sich Investoren aus dem Nahen Osten und Europa beteiligten, bis Jahresende das Fondsvolumen auf eine Milliarde Euro ausbauen. Diese Angaben machte Cai in einem Telefoninterview am Donnerstag. Chinas Staatsfonds China Investment und Versicherer seien unter den Gesellschaften, die bereits Kapital bereitgestellt haben, so der 60-jährige weiter.

Ziel seien Investments in Gesellschaften, die in China wachsen wollen und Partnerschaften mit chinesischen Unternehmen anstreben. Dadurch soll der Zugang zu ausländischer Technologie für chinesische Firmen verbessert werden, ergänzte Cai.

Cai hatte in der ersten Welle von Börsengängen chinesischer Gesellschaften im Ausland, die in den 1990er Jahren einsetzte, eine entscheidende Rolle gespielt. Er war von 1992 bis 1995 im Staatsrat Teil jener Gruppe, die Börsengänge vorbereitete. Die Fortschritte beim Fundraising hatte zuvor Wall Street Journal gemeldet.

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