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Daniel Bahr: Der ehemalige Bundesgesundheitsminister arbeitet seit 2014 für die Allianz Private Krankenversicherung. Im Vorstand der hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Allianz Deutschland mit Sitz in München verantwortet er den Bereich Leistungsmanagement und Vertrieb. | © Allianz Private Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft (APKV) Foto: Allianz Private Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft (APKV)

Private Krankenversicherung (PKV)

Digitalisierung als Chance in der Krise

Deutschland verfügt über ein Gesundheitswesen, auf das sich die Bürger verlassen können – das zeigt sich gerade jetzt in der Corona-Krise. Mit dem Ausbruch des neuartigen Virus steht dieses Gesundheitswesen aber auch vor bisher nicht gekannten, extremen Aufgaben: Die Bereitstellung ausreichender und schneller Tests, eine professionelle intensivmedizinische Versorgung schwer Erkrankter oder der Schutz besonders gefährdeter Gruppen fordern das Gesundheitssystem heraus.

Zugleich wollen Ärzte, medizinische Leistungserbringer und Krankenversicherungen gerade auch in Zeiten von notwendigem „Social Distancing“ verlässlich für ihre Patienten und Kunden da sein. Hier bietet die Digitalisierung eine große Chance. Denn digitale Angebote funktionieren schnell, direkt und ohne körperlichen Kontakt. Gerade aus dieser Distanz heraus helfen sie zudem dabei, weniger in Berührung mit anderen zu kommen und damit die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.

Patienten probieren Telemedizin aus

Wir sehen es jetzt schon: Die Pandemie beschleunigt die Digitalisierung der medizinischen Beratung und Therapie. So haben erste Physiotherapeuten und Anbieter von Schwangerschaftsgymnastik auf Videotelefonie umgestellt. Damit kommen sie dem Sicherheitsbedürfnis ihrer Patienten entgegen und unterstützen sie trotzdem. Gleiches gilt für die digitale Sprechstunde beim Arzt. Da einige Arztpraxen in Deutschland wegen aufgetretener Corona-Fälle vorübergehend schließen mussten, hilft Telemedizin dabei, die medizinische Infrastruktur zu schützen.

Auch die Allianz ist hier aktiv und hat als eine der ersten Krankenversicherungen mit dem Service „Doc on call“ eine telefonische Beratung durch unabhängige Medizinexperten angeboten. Ein Service, den die Menschen in diesen Zeiten stark in Anspruch nehmen, da Versicherte die Dringlichkeit eines Arztbesuchs klären können, ohne ein Wartezimmer aufsuchen zu müssen. In der aktuellen Krise tragen Anwendungen wie diese dazu bei, dass Ärzte und Patienten die Telemedizin vermehrt ausprobieren, Zutrauen gewinnen und ihr in Zukunft aufgeschlossener gegenüber stehen.

Persönliche Treffen nicht zu ersetzen

Ebenso in anderen Bereichen – und auch in der Versicherung – zeigt sich, wie Digitalisierung in der Krise helfen kann. Gerade jetzt müssen wir für unsere Kunden ansprechbar sein, die sich verstärkt Gedanken um ihre Absicherung machen. Und dank digitaler Technik sind wir das auch in dieser Ausnahmesituation: Vermittler können weiter persönlich für die Sorgen und Fragen ihrer Kunden da sein und beraten, zuhören und helfen. Statt sich direkt gegenüber zu sitzen, geschieht dies bei der Allianz nun eben per Telefon, E-Mail, Go-To-Meeting, Whatsapp oder Facebook – aber weiterhin persönlich.

Aber auch Vertragsabschlüsse inklusive Unterschrift sind vollkommen digital und sicher möglich. Bei all den Herausforderungen birgt diese Krise daher auch eine Chance. Denn sie bringt die Vorteile der Digitalisierung deutlich zum Vorschein. Und wir alle werden uns an die neuen Standards gewöhnen; digitale Angebote werden sich schnell zu selbstverständlichen Bestandteilen unseres Alltags entwickeln. Natürlich werden sie dabei die gewohnten Kontakte und persönliche Treffen nicht vollständig verdrängen. Das sollen sie auch nicht – sie können diese aber sinnvoll ergänzen.

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