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Private Krankenversicherung (PKV) Junge Deutsche könnten Pflegelücke günstig schließen

Florian Reuther, PKV-Verband

Die Deutschen sind bereit, zur Vorsorge für den Pflegefall spürbar in die eigene Tasche zu greifen: Nur einer von sechs Befragten kann sich überhaupt nicht vorstellen, privat für die Pflege vorzusorgen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) im Juni. Etwa 30 Prozent der mehr als 1.200 Befragten würden zwischen 50 und 200 Euro im Monat für die Absicherung ihrer künftigen Pflegekosten investieren.

Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt nur einen Teil der Kosten im Pflegefall. Den Rest in Höhe von bis zu mehreren Tausend Euro pro Monat zahlen die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen selbst. Die meisten Befragten (78 Prozent) wissen, dass man im Pflegefall allein mit der gesetzlichen Pflegeversicherung kaum abgesichert ist. 57 Prozent von ihnen ist es wichtig, sich so gut abzusichern, dass sie dann nicht auf weitere Unterstützung von Familie, Freunden oder Staat angewiesen sind.

Daher erstaune es laut dem Verband der privaten Krankenversicherer, dass erst 3,7 Millionen Menschen eine private Pflegezusatzversicherung haben. Denn die Allensbach-Umfrage zeige: Die Befragten gehen im Schnitt davon aus, dass dies 161 Euro Kosten im Monat kosten würde. Damit aber überschätzen sie die Kosten der Eigenvorsorge deutlich. „Wer seine Zusatzversicherung in jungen Jahren abschließt, liegt beim Beitrag oft nur im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich“, erklärt Verbandsdirektor Florian Reuther.

Grafik: PKV-Verband
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