DAS INVESTMENT: Aktuell drängen immer mehr Player – von Neobrokern bis Großbanken – in den Bereich Private Markets. Was treibt diesen Trend an?

Robin Binder: Wir erleben hier ein Zusammenspiel mehrerer Entwicklungen. Auf der Nachfrageseite sehen wir, dass Privatanleger nicht länger akzeptieren, dass viele Anlageklassen institutionellen Investoren vorbehalten bleiben. Die Anlegenden streben zunehmend Diversifikation über den Kapitalmarkt hinaus an, da die geopolitische Lage und die hohen Aktienbewertungen bei vielen zu Verunsicherung führen.