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Prognose von Scope

Was das Corona-Virus am Fondsmarkt bewirken wird

Am Fondsmarkt dürften aktive Strategie zu den Gewinnern der Corona-Krise zählen, nimmt man beim Analysehaus Scope Analasys an. Das gelte zumindest für jene Produkte, die ihre Verlusttragfähigkeit jetzt erfolgreich unter Beweis stellen.

"Bei einer künftigen Markterholung sind weitreichende Re-Allokationen möglich, die zulasten bisheriger Topseller gehen können", glauben die Experten von Scope Analysis. Der Fondsmarkt werde weiterhin von Niedrigzinsen beherrscht werden. Neu hinzukommen könnte eine Vertrauenskrise bei Privatanlegern - immerhin hat das Gros der Fonds unter den krisenbedingten Markteinbrüchen stark gelitten.

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Grafik: Scope Analysis

Die vor der Krise vielfach gelobten preisgünstigen ETFs, börsengehandelte Indexfonds, könnten dann eine geringere Rolle spielen - denn in der Krise könnten sich hier gerade die anleihenbasierten Produkte als weniger liquide herausstellen, als bis dato angenommen wurde.

Auch auf den Vertrieb werde sich die Pandemie-bedingte Krise auswirken, glauben die Scope-Experten: Der traditionelle Fonds-Vertrieb werde sich zukünftig noch stärker ins Internet verlagern.

Das grundlegende Szenario, das Scope Analysis seiner Prognose zugrundelegt, ist übrigens ein positives: Die Annahmen gelten unter der Voraussetzung, dass sich die Märkte im vierten Quartal 2020 wieder erholt haben werden.

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