Forward Deals werden für Investoren attraktiv

Projektentwicklungen

Forward Deals werden für Investoren attraktiv

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Die Immobilienmärkte der großen deutschen Metropolen haben in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Doch die hohe Nachfrage nach wertstabilen Immobilien führt zu einem Umdenken bei den Investoren, wie das Beispiel der Metropolregion Hamburg deutlich macht. Mehr und mehr Investoren steigen bereits vor Fertigstellung der Objekte ein, gezwungen von der hohen Nachfrage nach geeigneten Immobilien in wertbeständigen Lagen. Das erfordert eine langfristige Planung und gute Kenntnis aller Gegebenheiten.

Für konservative Investoren war es lange Zeit undenkbar, eine Immobilie bereits vor Fertigstellung zu erwerben und damit substantiell in einem sogenannten Forward Deal einzutreten. Doch heute erleben wir eine grundlegende andere Situation. Institutionelle Anleger, Family Offices und vermögende Privatinvestoren beschäftigen sich zunehmend mit der frühzeitigen Sicherung und dem Erwerb von Projektentwicklungen – diese sogar schon vor der eigentlichen Baugenehmigung. Ein Trend, der vor allem die Wohnungsmärkte der Metropolregionen wie Hamburg erreicht hat. Denn die hohe Nachfrage nach geeigneten Objekten in wertbeständigen Lagen zwingt viele Investoren dazu ihre Vorgehensweise bei der Suche nach dem richtigen Investment für ihr Portfolio neu zu strukturieren und sich früher an einer Projektentwicklung zu beteiligen als dies früher der Fall war. Vor allem innerstädtische Projekte machen diesen Schritt notwendig.

Doch was zunächst nach einer schwierigen Anpassung klingt, bietet vor allem für Investoren eine plausible Möglichkeit langfristig der außerordentlichen Wertstabilität der Metropolregionen zu profitieren.

Seit mehr als zwei Jahren zeigt sich, dass vor allem Zinshäuser, die zu den beliebtesten Asset-Klassen gehört haben, im Zweitmarkt nur noch schwer zu erwerben sind und die Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt. Eine gute Alternative sind Neubauprojekte, die sowohl für private als auch für institutionelle Investoren eine hervorragende Wertstabilität und gute Wertsteigerungspotenziale bieten. So lässt sich auch bei Neubauprojekten erkennen, dass immer mehr Bauträger bevorzugt in den mittleren Lagen – den sogenannten guten B-Lagen ihre Projekte realisieren.

In solchen Lagen liegen die Kaufpreise größtenteils noch unter 4.000 Euro Quadratmeter und die Miete bei rund 12 Euro Quadratmeter. Die Vorteile für Investoren liegen klar auf der Hand: In solchen Lagen sind schnelle und sichere Vermietbarkeiten sowie erhebliche Mietsteigerungspotenziale erzielbar.

Darüber hinaus entwickelt sich ein weiterer Trend des Wohnungsmarktes nämlich der steigende Bedarf an kleineren Wohnungen bis hin zu Micro-Apartments. Die zunehmende Zahl der Singlehaushalte – bedingt durch spätere Heirat, steigende Scheidungsraten, aber auch die alternde Gesellschaft oder auch die Mobilität von jungen Menschen während ihrer Ausbildung tragen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei.

Kleinere Grundrisse lohnen sich aber auch für Investoren, denn diese können grundsätzlich einen höheren Mietpreis pro Quadratmeter für kleinere Wohnungen erzielen, da der Gesamtmietbetrag trotz allem noch bezahlbar bleibt.

So werden aktuell bei Neubauprojekten Zwei-Zimmerwohnungen mit einer Wohnfläche von maximal 55 Quadratmetern und Vier-Zimmerwohnungen mit maximal 100 Quadratmetern Wohnfläche bevorzugt geplant. Außerdem finden Micro-Apartments für temporäres Wohnen mit Größen zwischen 20 und 40 Quadratmetern Wohnfläche einen immer höheren Zuspruch der Mieter und werden aufgrund der zu erzielenden Mietpreise sowie der schnellen Nachvermietung für Investoren immer attraktiver.

Um sich an einem passenden Neubauprojekt beteiligen zu können, müssen Investoren allerdings frühzeitig in die Projektentwicklung einsteigen. Forward Deals erfordern jedoch eine langfristige und nachhaltige Planung. Für eine erfolgreiche Umsetzung bedarf es im Vorwege der Entwicklung von projekt- und objektbezogenen Vermarktungsstrategien, die bereits ihren späteren Verkauf und die Vermietung im Fokus haben.

Dabei kommt dem Immobilienberatungsunternehmen zunehmend eine Schlüsselrolle zu. Sie müssen auf Basis belastbarer Netzwerke und langjährig gewachsenen Verbindungen zu Käufern, Verkäufer, Investorengruppen, beziehungsweise deren Vertreter sowie Asset-Management-Gesellschaften die Kommunikation mit Architekten oder Projektentwicklern lenken und leiten. Denn auch die Initiatoren profitieren durch das Engagement des Investors: Die Projektsicherheit und eine zentrale Finanzierung ist durch das Investment bereits durch einen frühen Zeitpunkt gewährleistet.

Zum Unternehmen: Mit über 50 Mitarbeitern an den Standorten Hamburg und Bremen zählt Robert C. Spies zu den führenden Immobiliendienstleistern in Norddeutschland. Die Vermittlung von Gewerbeimmobilien und Wohninvestments sowie maßgeschneiderte Beratungsleistungen, beispielsweise bei Machbarkeitsstudien, bilden den Schwerpunkt des Dienstleistungsspektrums. Auftraggeber und Kunden sind neben institutionellen Anlegern, Bauträger, Projektentwickler, vermögende Privatinvestoren sowie deren Berater in Privatbanken und Family Offices