Quelle: Screenshots Bild.de

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Protzblitz: BILD-Zeitung leitet Ende der Gold-Rally ein

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Zwei Schlagzeilen, zwischen denen nicht einmal zwei Jahre liegen, die aber hervorragend den Spürsinn der BILD-Zeitung für Kapitalmarkttrends belegen. Am 11. August 2011 hieß es mit dem obligatorischen BILD-Ausrufezeichen: „Dieser Gewinn ist besser als Bargeld: GOLD!“ Das Boulevardblatt verloste damals 100 Goldbarren, je 20 Gramm schwer. Damaliger Wert laut Bild: 814 Euro.



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An jenem Tag kostete eine Unze Gold umgerechnet 1.241,10 Euro. Dann folgte in nur sechs Wochen ein Aufschwung auf den Höchststand von 1.378,14 Euro je Unze am 27. September 2012.

Und dann kam der Crash.

Gestern kostete eine Unze Gold nach einem rekordverdächtigen Kursrutsch 1.031,25 Euro. 17 Prozent weniger als damals bei der BILD-Verlosung. Die gewonnenen Barren sind 663 Euro wert.

Damit haben die Redakteure einmal mehr ein glänzendes Gespür für auslaufende Trends bewiesen. Der so genannte BILD-Indikator hat wieder bestens funktioniert. Der besagt, dass man am besten dann aus einer Anlageklasse aussteigt, wenn sie auf der Titelseite der Zeitung landet. 2000 hat es mit Aktien prima funktioniert. Die Schlagzeile im Februar hieß noch: „Reich mit Aktien“. Anschließend verlor der Deutsche Aktienindex, Dax, fast drei Viertel seines Werts. Gleichwohl wäre ein Aktienkauf richtig gewesen, nachdem die Bild im Frühjahr 2009 keinen Cent mehr auf den Aktienmarkt gesetzt hat.

Gestern – keine zwei Jahre später – titelte die Zeitung mit: „Goldrausch ist am Ende.“

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Quelle Screenshots: BILD.de

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