Putzaktion Swisscanto stellt Fonds nachhaltig auf

Jan Sobotta ist Vertriebschef fürs Ausland bei Swisscanto | © Swisscanto

Jan Sobotta ist Vertriebschef fürs Ausland bei Swisscanto Foto: Swisscanto

Die Fondsgesellschaft Swisscanto Invest baut ihre Palette für grüne Geldanlagen um und gibt ihr einen neuen Namen. Anstelle des bisherigen Zusatzes „Green Invest“, bekommen die Fonds heute den Anhang „Sustainable“. Außerdem wolle man zwei Fonds zusammenlegen, sodass Anleger künftig zwischen drei Sustainable-Fonds wählen können. Einem Aktien-, einem Renten- und einem Mischfonds. Bisher waren es vier Green-Invest-Fonds.

Damit betreibt Swisscanto nun die Produktlinien „Sustainable“ mit den erwähnten drei Fonds und „Responsible“ mit fünf Fonds. Letztere waren bis März noch normale Mischfonds. Erst dann führte man zusätzliche Nachhaltigkeitskriterien ein und hing den Produktnamen das „Responsible“ an. Wobei das noch eine recht sparsame Auslegung ist. Laut Swisscanto fliegen in einem ersten Schritt über diverse Ausschlusskriterien rund 7 Prozent der problematischsten Unternehmen aus dem Anlageuniversum. Im zweiten Schritt versucht man die aus Nachhaltigkeitssicht problematischsten Unternehmen ebenfalls zu meiden. Am Ende bleiben rund 20 Prozent der Unternehmen auf der Strecke.

Bei der Sustainable-Palette will man nun deutlich zackiger zu Werke gehen. K.o.-Kriterien schließen von Beginn an 20 Prozent der Unternehmen aus. Mittels „Best-in-class“-Methode anhand 45 Nachhaltigkeitskriterien und einer nachfolgenden Impact-Analyse sollen die Unternehmen mit dem höchsten gesellschaftlichen Nutzen und starken Wachstumsaussichten übrigbleiben. Am Ende fallen 70 Prozent der Unternehmen durchs Raster.

Um diese drei Fonds geht es genau:

  • Swisscanto Bond Sustainable Global Credit (ISIN: LU1813279442)
  • Swisscanto Portfolio Sustainable Balanced (LU0208341965)
  • Swisscanto Equity Sustainable (LU0161535835)