Q-Cells kämpft ums Überleben

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Laut Manager Magazin wird Nedim Cen (45), Vorstandschef von Q-Cells, am kommenden Freitag einen Halbjahresverlust von 350 Millionen Euro verkünden. Das ist enorm: Im ersten Quartal 2011 machte die Solarfirma immerhin einen Umsatz von 125,1 Millionen Euro. Q-Cells kämpft mit den fallenden Preisen von Solarzellen und der gesenkten Förderung für die Einspeisung von Solarstrom in den wichtigen Märkten Deutschland, Frankreich und Italien.

Der Aktienkurs von Q-Cells ist auf Tauchstation. Ende 2007 notierte die Aktie des Solarzellenherstellers aus Bitterfeld noch bei 80 Euro. Inzwischen ist sie nur noch ein Penny-Stock: Die Aktie ist weniger als einen Euro wert. Zurzeit steht der Aktienkurs bei mageren 87 Cent.

Zur Rettung des Unternehmens fehle ein Investor, heißt es im Manager Magazin. Verhandlungen mit dem französischen Energiekonzern Total scheiterten 2009 und auch die zuletzt geführten Gespräche mit einem Staatsfonds aus Oman endeten in einer Sackgasse. Die Hoffnung ruhten nun auf den Verhandlungen mit einem chinesischen Investor.

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