Lesedauer: 1 Minute

Quirin Bank erstmals mit Gewinn

Karl Matthäus Schmidt, Quirin Bank
Karl Matthäus Schmidt, Quirin Bank
Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2010 lag bei einer halben Million Euro. 2009 stand noch ein Verlust in Höhe von 7,4 Millionen Euro zu Buche.

Derzeit betreut die Quirin Bank mit 7.500 Honorarberatern Kundengelder im Umfang von 2 Milliarden Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Geschäftsbereich Private Banking Nettomittelzuflüsse von 553 Millionen Euro realisiert.

„Mit diesem Ergebnis haben wir endgültig die Frage beantwortet, ob sich die Honorarberatung in Deutschland durchsetzt“, so Vorstandssprecher Karl Matthäus Schmidt in Frankfurt. „Immer mehr Verbraucher in Deutschland wählen das alte Modell der Provisionsberatung ab und entscheiden sich für eine unabhängige, transparente und faire Bankberatung“, so Schmidt.

Die Summe der erwirtschafteten Überschüsse aus dem Bankgeschäft erhöhte sich im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 32 Prozent auf 37 Millionen Euro (Vorjahr 27,8 Mio. Euro). Parallel stiegen die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen an: um 1,5 Millionen auf 36,7 Millionen Euro.

Die Bilanzsumme der Quirin Bank erhöhte sich um 29 Millionen auf 405 Millionen Euro. Das Eigenkapital beträgt nunmehr 42 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liegt nahezu unverändert bei 10,3 Prozent.
Tipps der Redaktion
Foto: Honorarberater gründen Verband
Honorarberater gründen Verband
Foto: Quirin-Bank-Beratung versus klassische Provisionsberatung: Teurer, dafür aber besser?
Quirin-Bank-Beratung versus klassische Provisionsberatung: Teurer, dafür aber besser?
Foto: Wechsel bei Quirin Bank
Wechsel bei Quirin Bank
Mehr zum Thema