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Aus Berlin Deutsches Fintech verwaltet 60 Milliarden – und will nun an die Börse

Tamas Giorgadse ist Chef bei Raisin
Tamas Giorgadse ist Chef bei Raisin | Foto: Raisin

Das Berliner Fintech Raisin, bekannt für seine Plattform „Weltsparen“, bereitet sich auf einen Börsengang im Jahr 2025 vor. Wie aus Finanzkreisen zu erfahren ist, strebt das Unternehmen ein Initial Public Offering (IPO) an. Sollte der Börsengang erfolgreich sein, wäre es der bisher größte IPO eines deutschen Fintechs.

Raisin sammelt mehr als 60 Milliarden Euro 

Raisin wurde 2012 gegründet und hat sich als Plattform für Spareinlagen und Investmentprodukte in Europa etabliert. Über die Marke Weltsparen bietet Raisin Anlegern Zugang zu Tages- und Festgeldern sowie ETF-Sparplänen und digitaler Vermögensverwaltung. Aktuell verwaltet das Fintech Kundeneinlagen von mehr als 60 Milliarden Euro.

Dem Vernehmen nach strebt Raisin beim IPO eine Verdopplung der Unternehmensbewertung gegenüber der letzten Finanzierungsrunde an. Im März 2023 wurde das Fintech im Rahmen einer Series-E-Runde mit rund 1,5 Milliarden Euro bewertet. Seitdem ist Raisin dank steigender Zinsen und einem erfolgreichen US-Markteintritt stark gewachsen.

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Börsengang könnte Fintech-Boom bescheren

Zu den Investoren von Raisin zählt auch die US-Investmentbank Goldman Sachs. Die Gespräche mit Banken befinden sich allerdings noch in einer frühen Phase. Konkrete Angebote oder Mandate für den Börsengang wurden noch nicht eingeholt. Der genaue Zeitplan hängt von der Marktentwicklung ab, die aufgrund politischer Unsicherheiten in Europa und den USA schwer vorhersehbar bleibt.

Mit einem erfolgreichen IPO würde Raisin seine Position als eines der führenden Fintechs in Deutschland und Europa weiter festigen. Der Börsengang dürfte auch die Aufmerksamkeit auf den boomenden Markt für digitale Geldanlagen lenken, der von der Zinswende profitiert. 

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