Real Assets: Holz stabilisiert die Asset Allocation
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Sie besitzen Nutz- und Edelholzwälder rund um den Globus. Auch immer mehr
andere institutionelle Investoren wollen vom natürlichen Zinseszins profitieren, wie es schwärmerisch heißt, sobald es um den nachwachsenden Rohstoff geht.
Denn Holz zählt zu den vielfältigsten Rohstoffen der Welt. Man kann mit ihm Häuser bauen, heizen und hochwertige Möbel herstellen. Zudem ist Holz als Energieträger begehrt: Das liegt zum einen an den steigenden Preisen für Öl und Gas, zum anderen an einer tadellosen Öko-Bilanz: Bei der Verbrennung setzen Bäume weniger schädliches Kohlendioxid frei, als sie im Laufe ihres Lebens aufgenommen haben.
Renditen wachsen natürlich
Das sollte Nachfrage und Preise steigen lassen, weil sich das Angebot nicht beliebig steigern lässt. Doch die Holzpreise müssen nicht einmal zulegen, damit sich ein Waldinvestment rechnet: Weil Bäume anders als andere Rohstoffe ganz von allein wachsen, steigt ihr Wert über die Zeit automatisch an. „Das biologische Wachstum unterscheidet ein Waldinvestment grundlegend von anderen Sachwertanlagen“, sagt Dieter Rentsch, Geschäftsführer von Aquila Capital in Hamburg. Dabei trage das Wachstum der Bäume auf zwei Wegen zur Wertentwicklung bei: Zum einen nehme das Volumen des Baumes über viele Jahre hinweg exponentiell zu, zum anderen wachse während dieses Zeitraums der Wert des Holzes. Grund: Längere und dickere Baumstämme sind vielfältiger nutzbar.
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