Das Banken-Museum in Luxemburg, dem größten Fondsstandort in Europa (Quelle: Rainer Brückner / Pixelio.de)

Das Banken-Museum in Luxemburg, dem größten Fondsstandort in Europa (Quelle: Rainer Brückner / Pixelio.de)

Regulierung und Bilanzabbau

Deutsche Banken flüchten aus Luxemburg

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Deutsche Banken haben ihre Präsenz in Luxemburg erheblich reduziert. Von 13 Instituten, die 2014 im Großherzogtum die Segel strichen, haben acht eine deutsche Mutter, schreibt die Börsen-Zeitung. Damit habe die Zahl der deutschen Banken in Luxemburg um rund ein Fünftel auf 29 abgenommen, bestehend aus 16 Tochtergesellschaften und 13 Niederlassungen. Striktere Regulierungen, infolge beihilferechtlicher Entscheidungen der EU, spielen für den Exodus eine wichtige Rolle. So würden viele Institute Geschäftsfelder von Töchtern auf Niederlassungen übertragen, weil es bei den Niederlassungen geringere aufsichtsrechtliche Anforderungen, etwa was Kapitalanforderungen und Meldeverpflichtungen angeht, gebe, meint die Wirtschaftsprüfgesellschaft PwC. Bis Ende 2015 dürfte sich nach Angaben von PwC die Anzahl der Tochtergesellschaften auf 14 weiter verringern, weil im Jahresverlauf die Norddeutsche Landesbank Luxemburg mit der Nord/LB Covered Finance Bank verschmilzt und die Volksbank International schließt.

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