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Rekord bei Schiffen ohne Charter

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Das bereichtet Lloyd´s List. Fast vierhundert Schiffe sind ohne Charter, da die Handelsvolumina zurückgehen und die Linienreeder einzelne Dienste einstellen. Den jüngsten Daten von AXS-Alphaliner zufolge sind dies rund 9 Prozent der Containerflotte, und die Zahl werde noch steigen. Zuletzt berichtete die Reederei Claus-Peter Offen aus Hamburg, sie habe drei kleinere Containerschiffe stillgelegt, da für diese nach Auslaufen der Chartern auf Anhieb keine neue Beschäftigung gefunden werden konnte. Man könne aber gleich wieder in See stechen, sobald man Ladung habe, heißt es von Reedereisprecher Svante Domitzlaff gegenüber DAS INVESTMENT.com. Die Schiffe älteren Datums seien keine Fondsschiffe und darüber hinaus abbezahlt. Damit ist ihr Ausfall vorübergehend zu verschmerzen. Ist ein Fondsschiff ohne Beschäftigung, bedeutet dies nicht nur einen Einnahmeausfall. Im Gegenteil: Kosten für Kapitaldienst, Schiffsbetrieb – auch ein vorübergehend stillgelegtes Schiff muss gewartet und bemannt werden – und Liegeplätze fallen an. Letztere werden in den Häfen der Welt unterdessen knapp.

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