Quelle: Fotolia

Quelle: Fotolia

Rekordverluste bei Deutscher Bank

//
Die von dem Unternehmensbereich erwirtschafteten Erträge sind gegenüber dem Vorjahresquartal um 47 Prozent auf 588 Millionen Euro zurückgegangen. Besonders stark waren dabei die Geschäftsbereiche Portfolio- und Fonds-Management sowie Private Vermögensverwaltung von den negativen Marktentwicklungen im letzten Quartal 2008 betroffen. Dort gingen die Erträge um 192 Millionen Euro (32 Prozent) beziehungsweise um 24 Millionen Euro (21 Prozent) zurück. Diese Ergebnisse seien, so die Deutsche Bank, vor allem auf den signifikanten Rückgang der verwalteten Vermögen, insbesondere bei Aktienprodukten, und die damit verbundene Reduzierung der erfolgs- und volumenabhängigen Provisionen zurückzuführen. Auch die Erträge für die sonstigen Produkte fielen aus diesen Gründen deutlich niedriger aus. Eine Ausnahme bildete das Kredit- und Einlagengeschäft, wo die Erträge um 25 Prozent gestiegen sind. Ursache war nach Unternehmensangaben ein deutliches Wachstum der Kredit- und Einlagevolumina. Vorsteuerverlust von 6,2 Milliarden Euro Im Gesamtjahr 2008 beliefen sich die Erträge der Vermögensverwaltungssparte auf 3,3 Milliarden Euro und lagen somit 25 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Gesamtkonzern hat im vierten Quartal 2008 einen Vorsteuerverlust von 6,2 Milliarden Euro eingefahren. Nach Steuern betrug der Verlust immerhin noch 4,8 Milliarden Euro. Im entsprechenden Vorjahresquartal hat die Bank einen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro vor und 1 Milliarde Euro nach Steuern erwirtschaftet. Im Gesamtjahr 2008 wies die Bank einen Vorsteuerverlust von 5,7 Milliarden Euro aus. Nach Steuern betrug der Verlust 3,9 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern lag bei minus 20 Prozent gegenüber 26 Prozent im Vorjahr. Vorstand und Aufsichtsrat haben eine Dividende von 50 Cent pro Aktie vorgeschlagen, nach 4,50 Euro 2007.

Mehr zum Thema
Vier neue ETFs von DB X-Trackers DB X-Trackers startet ersten ETF auf globale Staatsanleihen