Aktualisiert am 14.12.2017 - 11:17 UhrLesedauer: 7 Minuten
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Renten Positioniert für die Wende

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Die Rückkehr zu strukturell höheren Niveaus beim Wirtschaftswachstum und bei der Inflation sei ein langer Prozess. Der hohe Schuldenstand in den Industrie­ländern wirke dabei als starkes Hemmnis, und die Notenbanken müssten 2017 und danach sehr wachsam sein. Brards Fazit: „Höhere Zinsen 2017? Ja. Ein starker und nachhaltiger Anstieg? Nein.”
Es bleibt also spannend an der Zinsfront. Anleger können Zinsänderungsrisiken allerdings nicht mehr verdrängen. Es gilt vielmehr, sie abzusichern oder auch aktiv zu nutzen.

Das heißt: Für das klassische Staatsanleihenportfolio drohen nicht mehr nur magere Zinsen, sondern auch verstärkt Kursverluste, die durch die Minikupons nicht mehr ausgeglichen werden können.
Zum Glück ist das Anleihenuniversum groß und bietet Alternativen, die mit steigenden Zinsen besser umgehen können: Sowohl bei inflationsindexierten Anleihen als auch bei variabel verzinsten US-Anleihen, den Floating Rate Notes (siehe hierzu Seite 20/21), ist die Nachfrage in den vergangenen Monaten schon deutlich gestiegen. Und High-Yield-Anleihen mit höherem Kreditrisiko, aber dafür niedrigerem Zinsänderungsrisiko überzeugen die Investoren schon lange.

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