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Rentenreform Private Altersvorsorge gibt Deutschen am meisten Sicherheit

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Weiterentwicklung der Riester-Rente

Die jüngsten Signale aus der Politik, wonach die private Vorsorge gestärkt werden soll, begrüßt Reinke. Er fordert eine Weiterentwicklung der Riester-Rente, damit sie für weitere Bevölkerungskreise attraktiver wird. „Es würden sich noch mehr Menschen für die Riester-Rente entscheiden, wenn sie nicht auf die Grundsicherung angerechnet, die Fördergrenzen und Zulagenhöhen dynamisiert und der Berechtigtenkreis ausgebaut wird.“

Zudem regt Reinke an, dass Deutschland dem Beispiel anderer Länder folgen und die ungeförderte private Vorsorge mit steuerlichen Anreizen attraktiver machen sollte.

Große Offenheit für Altersvorsorge

Das Anlegerbarometer zeigt unterdessen, dass die meisten Befragten durchaus dafür offen sind, sich mit dem Thema Rente auseinanderzusetzen: Annähernd zwei von drei Befragten (64 Prozent) sehen für sich selbst die Notwendigkeit, sich mit den Möglichkeiten privater Altersvorsorge zu befassen.

Je jünger, desto höher der Wert: Bei den Umfrageteilnehmern bis 30 Jahre sagen 77 Prozent der Befragten, dass sie sich auf jeden Fall mit dem Thema der privaten Altersvorsorge beschäftigen wollen. Bei den Befragten zwischen 50 und 59 Jahren sind es nur noch 51 Prozent, bei den 40- bis 49-jährigen halten es immerhin noch 70 Prozent der Befragten für notwendig, sich darum zu kümmern.

80 Prozent sind aktiv geworden

Bereits aktiv geworden sind 80 Prozent der Befragten. Sie geben an, bereits privat vorgesorgt zu haben. Dabei setzt jeder Zweite (50 Prozent) auf die Riester-Rente. Ähnlich weit verbreitet ist die betriebliche Altersvorsorge. 54 Prozent der Befragten geben an, auf diese Weise für ihr Alter vorzusorgen. Kritik äußern die Besitzer dieser Rentenform daran, dass es bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes für den neuen Arbeitgeber nicht verpflichtend ist, bestehende Verträge zu übernehmen.

56 Prozent finden diese Vorgehensweise nicht richtig. Wenig Anstoß nehmen die Umfrageteilnehmer hingegen an der Tatsache, dass in der Regel die Arbeitgeber die Art der betrieblichen Altersversorgung vorgeben. 69 Prozent der Befragten stört dies nicht.

„An dieser Stelle ist es wichtig, künftig allen Anbietern den gleichen Zugang zum Markt zu verschaffen. In einem solchen Level Playing Field könnten Sparer aus einem breit angelegten Angebot die für sie passenden Lösungen auswählen und müssten ihre Anlagemöglichkeiten nicht beschränken“, fordert der Vorstandsvorsitzende von Union Investment.

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