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Rentenreform So will die FDP die Rente „enkelfit“ machen

FDP-Generalsekretärin Nicola Beer fordert, das deutsche Rentensystem unverzüglich „enkelfit“ zu machen.
FDP-Generalsekretärin Nicola Beer fordert, das deutsche Rentensystem unverzüglich „enkelfit“ zu machen.
Um das deutsche Rentensystem unverzüglich „enkelfit“ zu machen, fordert FDP-Generalsekretärin Nicola Beer einen flexiblen Renteneintritt statt der Rente mit 63. Ihr Modell: „Jeder entscheidet selbst, wann er in Rente geht. Wer früher geht, bekommt weniger Rente, wer länger arbeitet, bekommt mehr.“

Im aktuell diskutierten Antrag „Für eine moderne Altersvorsorge“ heißt es hierzu: „Ein starres Renteneintrittsalter, das die Menschen in Aktive und – häufig ungewollt – Passive aufteilt, wird der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen längst nicht mehr gerecht.“

„Mehr Freiräume beim Übergang in den Ruhestand“


„Viele ältere Menschen wollen mehr Freiräume beim Übergang in den Ruhestand“, erklärte auch FDP-Parteivorsitzender Christian Lindner auf dem Parteitag am Wochenende in Berlin. Und dieses Bedürfnis werde zunehmen. „In meiner Generation der unter 40-Jährigen werden viele länger arbeiten können, müssen und vor allem: Wollen als bis zu ihrem 67. Geburtstag.“

Die FDP wirbt in ihrem Beschluss für ein Baukastensystem, das verpflichtender und freiwilliger Altersvorsorge besteht. Diese Elemente sollen flexibel kombinierbar seien. Außerdem sollen sie auch bei einem Wechsel zwischen angestellter Beschäftigung und Selbstständigkeit leichter als bisher fortgeführt werden können.
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