Rettungsschirm bleibt Portugal vorerst erspart
Portugal bleibt Problemkind
In den vergangenen Tagen stellte sich immer wieder die Frage, ob nach Griechenland und Irland auch Portugal den Euro-Rettungsschirm nutzen muss, um seine Finanzen aufzufrischen. Das war heute noch nicht der Fall, Portugal bleibt aber ein Problemkind. Portugals Schmerzgrenze liegt laut Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos bei einer Verzinsung von 7 Prozent.
Der im Frühjahr 2010 von der EU und dem Internationalen Währungsfonds geschaffene Rettungsschirm umfasst insgesamt 750 Milliarden Euro. Die EU-Länder diskutieren zurzeit über eine Aufstockung des Fonds.
2 Prozent für fünfjährige Bundesobligation
Auch Deutschland konnte heute zwei Anleihen erfolgreich platzieren. Es sammelte 6 Milliarden Euro für eine fünfjährige Bundesobligation mit einem Kupon und einer Rendite von 2 Prozent ein. Zudem stockte das Land eine zehnjährige an den Inflationsindex gekoppelte Anleihe um eine Milliarde Euro auf. Bei der Versteigerung ergab sich eine Durchschnittsrendite von nur 0,93 Prozent. Der Zinskupon der Anleihe beträgt 1,75 Prozent.
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