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Stressfaktor Job: Grund einer Berufsunfähigkeit ist besonders oft eine psychologische Krankheit. Einer aktuellen Umfrage zufolge ist den meisten Deutschen die finanzielle Absicherung für diesen Ernstfall jedoch kaum bewusst. Wichtiger ist ihnen laut der Clark-Umfrage dagegen der Schutz ihres Kraftfahrzeugs (30 Prozent) oder Haustieres (13 Prozent). | © energepic.com Foto: energepic.com

Risiko Berufsunfähigkeit

Nur wenige Deutsche wollen Arbeitskraft absichern

In jungen Jahren denken nur die wenigsten Menschen darüber nach, dass sie ihrem Beruf in naher Zukunft nicht mehr nachgehen könnten. Jedoch ist im Durchschnitt jeder Vierte im Laufe seines Lebens von einer Berufsunfähigkeit betroffen – auch in Bürojobs. Darauf weist der Online-Versicherungsmakler Clark aktuell hin. Denn eine Berufsunfähigkeit hängt nicht zwingend mit der körperlichen Belastung bei einer Tätigkeit zusammen.

Ganz im Gegenteil: Sie hat häufig psychologische Ursachen wie zum Beispiel Depressionen oder Anpassungsstörungen. Mit durchschnittlich 43 Prozent sind diese laut Stiftung Warentest der häufigste Grund, weshalb Menschen nicht mehr ihrem Beruf nachgehen können. Die Anzahl der Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen hat sich im Zeitraum von 1997 bis 2017 sogar verdreifacht, wie der Psychoreport der Krankenkasse DAK belegt. Rückenschmerzen und Krebserkrankungen (13 Prozent) rangieren auf den Plätzen zwei und drei – und erst danach folgen Unfälle.

Berufsunfähigkeit oft durch psychologische Leiden

„Ganz gleich also, in welchem Berufsfeld ein Arbeitnehmer oder Arbeitgeber tätig ist: Es ist wichtig, sich bereits frühzeitig mit einer Berufsunfähigkeit auseinanderzusetzen und sich dagegen abzusichern“, betonen die Clark-Betreiber. „Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn eine Arbeitskraft ihren zuletzt ausgeübten Beruf – so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war – voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann (Paragraf 172 Absatz 2 Versicherungsvertragsgesetz).“

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet bereits dann, wenn der Versicherte mehr als sechs Monate nur noch 50 Prozent seiner Arbeitsleistung erbringen kann, und ist nach Meinung der Frankfurter Versicherungsexperten „in jedem Fall sinnvoll“. Sie raten konkret, „70 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens abzusichern, um auch im Ernstfall für die Zukunft gewappnet zu sein und seinen aktuellen Lebensstandard halten zu können“.

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