Risikolebensversicherung Versicherungssummen steigen auf 180.000 Euro

Ein Neubau wird errichtet: Wird eine Risikolebensversicherung dazu genutzt, um eine (Immobilien-)Finanzierung abzusichern, sollte die Summe an die ausstehende Restschuld plus eventuell anfallender Kosten angepasst werden.  | © Pixabay

Ein Neubau wird errichtet: Wird eine Risikolebensversicherung dazu genutzt, um eine (Immobilien-)Finanzierung abzusichern, sollte die Summe an die ausstehende Restschuld plus eventuell anfallender Kosten angepasst werden. Foto: Pixabay

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Kunden des Vergleichsportals Check24 schließen Risikolebensversicherungen (RLV) aktuell mit einer durchschnittlichen Versicherungssumme in Höhe von 180.000 Euro ab. Vor zwei Jahren waren es noch etwa 165.000 Euro. Da die Versicherungssumme je nach Verwendungszweck variieren kann, sei eine individuelle Bedarfsbestimmung wichtig, teilt das Vergleichsportal mit.

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Bei der Absicherung von Angehörigen stehe beispielsweise die Sicherung des Lebensunterhalts im Vordergrund. Daher empfiehlt es sich laut Check24, regelmäßige Einnahmen und Ausgaben detailliert zusammenstellen. Das gilt auch für die Faktoren, die bei dem Tod des Versicherungsnehmers berücksichtigt werden müssen. Dazu zählten unter anderem zu tilgende Kredite und die Kosten, die mit dem Tod des Versicherungsnehmers anfallen.

Wird die RLV genutzt, um eine (Immobilien-)Finanzierung abzusichern, müsse die Summe an die ausstehende Restschuld plus eventuell anfallender Kosten angepasst werden. Daher eignet sich hier eine fallende Summe, so der Rat von Check24. 

Und wie sieht es mit der Laufzeit der Police aus?

Für die Familienabsicherung empfehlen die Versicherungsexperten des Portals die Zeit so zu wählen, bis die Kinder ihr eigenes Geld verdienen, eventuell bis zum 25. Lebensjahr des jüngsten Kindes. Für die Immobilienabsicherung sei die Laufzeit des Vertrages so lange zu vereinbaren, bis der Kredit vollständig zurückgezahlt sei.