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Robeco-Experten für Unternehmensanleihen Jetzt ist aktives Fondsmanagement gefordert

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Die technischen Faktoren wirken zunehmend instabil

Der Spread zwischen dem LIBOR und dem Overnight Index Swap (OIS) weitete sich zuletzt aus. Dieser Spread bildet die Differenz zwischen dem risikolosen Leitzinssatz und dem Zinssatz ab, den Kreditinstitute am Interbankenmarkt zahlen. Er gilt als Gradmesser für die Verfassung des Bankensystems. Ein höherer Spread bedeutet, dass es teurer ist, sich Dollar zu leihen. Dies macht es für Anleger außerhalb der USA teurer, das Dollar-Wechselkursrisiko abzusichern, was ihr Interesse an US-Zinspapieren dämpfen oder sie sogar dazu veranlassen könnte, ihre US-Anleihen zu verkaufen.

Die Notenbanken der Welt sind nach wie vor ein entscheidender Faktor, den es zu beobachten gilt. Auch wenn die EZB und die japanische Notenbank bisher immer noch mehr Anleihen kaufen, als die Fed verkauft, wird die Ausdehnung bis zum Jahresende 2018 einer Kürzung Platz machen.

Wir sehen zudem eine drastische Zunahme der von Unternehmen an den Kapitalmärkten aufgenommenen Mittel – und somit eine Verschiebung weg von Bankkrediten. Da die Kapitalmärkte meist schneller auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren als traditionelle Kreditsachbearbeiter, könnten sich die Kreditbedingungen für Unternehmen viel schneller verschärfen, als dies in der Vergangenheit der Fall war.

Vorsichtige Positionierung

Wir managen Investment-Grade-, High-Yield- und Schwellenländeranleihe-Portfolios. Unsere Präferenz liegt weiterhin bei Euro-Unternehmensanleihen gegenüber US-Dollar-Papieren. Mit unserem Portfolio, das aus Unternehmensanleihen aus Schwellenländern besteht, die in Hartwährung denominiert sind, sind wir vorsichtig positioniert. Denn die Rentenmärkte der Schwellenländer preisen das Tail-Risiko einer unerwarteten Aufwertung des Dollars nicht ein.

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