Treiben die Online-Beratung voran: Investify-Mitgründer und -Geschäftsführer Sebastian Hasenak (links) und Scalable-Capital-Mitgründer und -Geschäftsführer Erik Podzuweit. Foto: Investify/Andreas Mann

Robo-Advisor zeigt vor Das große Musterdepot mit ETFs

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In der Tat ist das Eis manchmal dünn. Schnell kann es passieren, dass man in die Schublade „Anlageberatung“ gerät, wenn man zu viele Informationen veröffentlicht. Insofern ist es verständlich, dass sich die Online-Beratung Scalable Capital bedeckt hält, sobald es an konkrete Produkte geht.

Immerhin hat der Robo-Advisor einfach mal ein Beispieldiagramm geliefert, wie ein Kundenportfolio derzeit aufgeteilt wird. Eine wichtige Kennzahl ist dabei die für das Verlustrisiko. Das spiegelt wiederum der Value at Risk (VaR) seines Depots wider. Der sagt aus, wie viel eine Anlage mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schlimmstenfalls verlieren wird. Scalable arbeitet mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent und auf Sicht eines Jahres. Das folgende Beispielportfolio mit einem VaR von 20 Prozent soll also mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nicht mehr als 20 Prozent im Jahr an Wert verlieren. Ist das Ziel in Gefahr, greift Scalable ein. Und so sieht es aus:

 

Der interessante Gedanke dabei ist, dass Scalable mit Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETFs) zwar sogenannte passive Fonds einsetzt, die Portfolios allerdings pflegt. Nämlich um die Risikokennzahlen einzuhalten. Und das läuft sehr wohl unter aktivem Management. Die Liste der verwendeten ETFs gibt es übrigens hier.

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