Rohstoffexperte Ronald-Peter Stöferle

Faires Gold

Goldbarren- und münzen: Das Edelmetall wird seit mehr als 7.000 Jahren gefördert. | © Getty Images

Goldbarren- und münzen: Das Edelmetall wird seit mehr als 7.000 Jahren gefördert. Foto: Getty Images

Gold genießt wegen schlechter Arbeitsbedingungen und klimafeindlicher Abbaumethoden in Minen keinen guten Ruf unter Umweltschützern. Ronald-Peter Stöferle vom Vermögensverwalter Incrementum verteidigt das Edelmetall und erklärt, warum es in manchen Aspekten auch nachhaltig ist.

Der Öffentlichkeit wird Gold häufig als schmutziges Metall präsentiert. Gold gilt als ökologisch unanständig, weil im Goldtagebau riesige Mengen an Gestein bewegt werden und in seltenen Fällen auch noch Quecksilber zum Einsatz kommt.

Gold gilt aber auch hinsichtlich der Arbeitsbedingungen in manchen Minen als schmutzig, mitunter wird sogar – meist polemisch – der Begriff „Blutgold“ in den Mund genommen.

Diese Betrachtungsweise greift bei genauerem Hinsehen jedoch zu kurz, denn sie berücksichtigt nur das Schürfen von neuem Gold und übersieht dadurch Wesentliches. Denn es...

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