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Investor Marc Faber in seinem Wohnsitz in Thailand

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Rohstoffmarkt

Marc Faber sieht Tiefpunkt bei Ölpreis erreicht

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Trotz der ausgebliebenen Einigung über eine Begrenzung der Fördermengen durch die erdölfördernden Länder am vergangenen Sonntag in Doha sieht Investoren-Ikone Marc Faber einen Tiefpunkt beim Ölpreis erreicht: Das Schlimmste beim Ölpreisverfall sei vorüber, gab Faber eine Einschätzung im Interview mit dem Portal Citywire Deutschland. Der Ölpreis könne im schlimmsten Fall noch um 10 US-Dollar sinken, dann sei aber der Tiefpunkt erreicht.

Auch wenn die großen Ölförder-Nationen Iran und Saudi-Arabien zerstritten sind – das Angebot an Öl werde irgendwann zurückgefahren werden, schätzt Faber: Ein Ölpreis von 30 US-Dollar erlaube keine nachhaltige Produktion. Besonders hart und noch stärker als den Iran treffe der niedrige Ölpreis Saudi-Arabien, da dessen Wirtschaft in einem höheren Maße von Öl abhängig sei. „Wie will man eine Wüste diversifizieren?, zweifelt der renommierte Investor an den Möglichkeiten des Landes, langfristig erfolgreich auf andere Einkommensquellen umzusatteln.

Citywire zufolge setzt Marc Faber im eigenen Portfolio, das zu je einem Viertel aus Aktien, Immobilien, Edelmetallen und Cash plus Anleihen bestehe, stark auf die Ökonomien Südostasiens, darunter vor allem auf Singapur.

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