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Rürup-Rente Zuschüsse für Olympiasportler

Segler Erik Heil (links) und Thomas Plößel (rechts) bei der Verleihung der Bronzemedaille in Rio de Janeiro (2016). Für Plößel kommt die Förderung in Betracht, Heil erhält sie als Sportsoldat nicht.
Segler Erik Heil (links) und Thomas Plößel (rechts) bei der Verleihung der Bronzemedaille in Rio de Janeiro (2016). Für Plößel kommt die Förderung in Betracht, Heil erhält sie als Sportsoldat nicht. | Foto: Imago / GEPA Pictures

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) finanziert ab sofort Zuschüsse für Deutschlands Leistungssportler für ihre private Altersvorsorge. Damit werde die Sporthilfe-Förderung um einen wichtigen Beitrag erweitert, teilt das Ministerium mit.

Die Zuschüsse stehen allen Sportlern ab dem ersten Jahr ihrer Zugehörigkeit zum Olympiakader einer olympischen Disziplin oder ab dem dritten Jahr ihrer Zugehörigkeit zum Perspektivkader für eine solche Disziplin zu.

Monatlich 250 Euro Zuschuss für die Rürup-Rente
Die Förderung soll die Nachteile ausgleichen, die dadurch entstehen, dass sich der Eintritt ins Berufsleben und damit der Beginn des Aufbaus einer Altersvorsorge durch eine intensive Sportkarriere verzögert, heißt es vom BMI. Die Antragstellung ist auch rückwirkend für das Jahr 2020 möglich. Für jeden Monat der Kaderzugehörigkeit erhält jeder Spitzensportler einen Zuschuss von 250 Euro für einen Basis-Rentenvertrag. Athleten mit Sportförderstellen bei der Bundeswehr, Polizei oder dem Zoll seien von der Unterstützung ausgenommen, so das Ministerium.

Der Deutsche Bundestag hatte gemäß der Vereinbarungen im Koalitionsvertrag zur Förderung und Absicherung der Bedürfnisse der Athleten 2,7 Milliarden Euro bereitgestellt. Die Gelder würden von der Deutschen Sporthilfe ohne Abzüge an die Berechtigten durchgeleitet, so das BMI.

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