Ruf statt Geld: Goldman Sachs verkauft Sexportal-Anteile
Die Kritiker warfen der Internetseite für Sex-Anzeigen vor, Menschenhandel und Prostitution von Minderjährigen zu fördern. Der Verlag wies die Kritik zwar zurück und beteuerte, mit den Strafverfolgungsbehörden zu kooperieren. Trotzdem entschloss sich Goldman Sachs, die Anteile aus Image-Gründen zu verkaufen.
Man habe sich schon seit 2010 unwohl mit der Richtung des Geschäfts gefühlt, sagte eine Bank-Sprecherin. Nach der jüngsten Kolumne von Nicholas Kristof, der die Beteiligung des Goldman-Fonds an Village Voice Media in der NYT anprangerte, trennte sich das Geldhaus Hals über Kopf von dem umstrittenen Investment. Mit Verlusten: Von den 30 Millionen US-Dollar, die der Goldman-Sachs-Fonds in den Verlag steckte, sei der „weitaus größte Teil“ verloren, so die Sprecherin.
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