R+V bringt neuen Pflege-Bahr-Tarif auf den Markt

Per Gesetz müssen Pflege-Bahr-Tarife in Pflegestufe 0, also bei Demenz, mindestens 10 Prozent des vereinbarten Pflegetagegelds zahlen. In Pflegestufe I sind es  20 Prozent und in Pflegestufe II 30 Prozent. In der dritten Pflegestufe ist die komplette vereinbarte Leistung fällig, also 100 Prozent.

Die R+V bietet mehr. In den Pflegestufen 0 und I zahlt sie jeweils 30 Prozent, in Pflegestufe II sind es 70 Prozent. Eine Gesundheitsprüfung bei Vertragsabschluss gibt es wie bei diesen Produkten gesetzlich vorgesehen nicht, ebenso keine Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse.

Pflegetagegeld steigt mit der Inflationsrate

Ist der Pflegefall noch nicht eingetreten, erhöht sich das Pflegetagegeld dank der eingebauten Dynamik alle drei Jahre um die allgemeine Inflationsrate, maximal um 10 Prozent. Werden Kunden nach einem Unfall pflegebedürftig, entfällt die fünfjährige Wartezeit.

Abschließen kann den R+V-Pflege FörderBahr jeder ab 18 Jahren, der in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert ist und daraus noch keine Leistungen bezieht oder bezogen hat. Bei einem Eigenbeitrag von mindestens 10 Euro pro Monat zahlt der Staat 5 Euro Zulage – also 60 Euro pro Jahr. Für Kunden entsteht dabei kein zusätzlicher Aufwand, da die R+V die Zulagen zentral beantragt und verwaltet.

Je älter, desto niedriger das Tagegeld

Je jünger Kunden bei Vertragsabschluss sind, desto höher fallen die Leistungen des R+V-Pflege FörderBahr aus. Wer ihn also mit 18 Jahren abschließt, bekommt für seine 10 Euro Eigenanteil pro Monat Leistungen in Höhe von 1.166 Euro monatlich in Pflegestufe III. Beim Eintrittsalter 37 sind es monatlich nur noch 605 Euro.

Wer 38 Jahre und älter ist, hat Anspruch auf ein Pflegetagegeld von monatlich 600 Euro in Pflegestufe III und zahlt dafür je nach Eintrittsalter einen unterschiedlich hohen Monatsbeitrag – mit 45 Jahren zum Beispiel 15,80 Euro und mit 60 Jahren 36,48 Euro (ohne Zulagen).

Aufstocken können Kunden den Pflege-Bahr zum Beispiel mit einer privaten Pflegetagegeldversicherung aus dem R+V-PflegeKonzept. Die beiden Produkte ergänzen sich gut, da sie bei den Leistungen in den einzelnen Pflegestufen die gleichen Prozentsätze bieten und im Pflegefall die Bearbeitung „aus einer Hand“ ermöglichen.

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