Schlechte Bonitäten in der Formel 1

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Ferrari vor McLaren und BMW Sauber – so die Reihenfolge der Konstrukteurs-WM in der vergangenen Formel-1-Saison. Doch ob ein Rennstall in punkto Reifenwechsel, Volltanken und Rennstrategie die Nase vorn hat sagt noch lange nichts über dessen Zahlungsmoral aus. In dieser Wertung belegen andere Teams die Spitzplätze.

Toyota hatte in der abgelaufenen Saison zwar nicht die schnellsten Rennwagen, zahlte dafür seine Rechnungen jedoch am flottesten. Im Schnitt fünf Tage vor vereinbartem Zahlungstermin gingen die Beträge auf die Konten der Geschäftspartner ein. Die Japaner belegen damit Platz eins des vom Wirtschaftsinformationsdienst D&B Deutschland berechneten Zahlungsmoral-Barometers F1 Paydex.

Etwas langsamer auf der Strecke, aber schneller im Bezahlen sind die beiden Rennställe Red Bull Racing und Scuderia Toro Rosso, die Platz zwei und drei im Bonitätsranking einnehmen. Die Elite der Formel 1 nimmt es mit der pünktlichen Rechnungsbegleichung hingegen nicht so genau. Gläubiger von Ferrari müssen durchschnittliche elf Tage auf den Eingang ihrer Forderungen warten. Das Weltmeisterteam McLaren Mercedes lässt sich beim Nachkommen von Verbindlichkeiten im Schnitt ganze 19 Tage Zeit.

Am laxesten geht das Fahrerteam Force India mit bestehenden Zahlungsverpflichtungen um. Der Rennstall des indischen Geschäftsmannes Vijay Mallya lässt seine Partner durchschnittlich 75 Tage auf ihr Geld warten. Nahezu keine seiner Rechnungen soll zeitlich ordnungsgemäß beglichen worden sein.

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