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Idealer Portfoliokandidat Nachhaltigkeit in der Praxis: Schneider Electric

Foyer der Firmenzentrale von Schneider Electric in Rueil-Malmaison bei Paris
Foyer der Firmenzentrale von Schneider Electric in Rueil-Malmaison bei Paris: Interessant ist der französische Konzern vor allem wegen der Schwerpunkte in den Bereichen Elektrifizierung, Energieeffizienz und Automatisierung. | Foto: Imago Images / ABACAPRESS

1. Überblick: Ein strategischer Beitrag zur nachhaltigen Digitalisierung

Schneider hat ein klares Ziel: Das Unternehmen will „alle befähigen, Energie und Rohstoffe optimal zu nutzen.“ Nachhaltige Digitalisierung wurde so zur neuen Unternehmensstrategie. Schneider will der „digitale Partner für Nachhaltigkeit und Effizienz“ sein. Die Integration von Energietechnologien in Geschäftsprozesse soll die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Dabei ist das Angebot von Schneider sehr vielfältig – von der Energieversorgung von Wohnhäusern bis zur Industrieautomatisierung.

Interessant ist Schneider vor allem wegen der Schwerpunkte in den Bereichen Elektrifizierung, Energieeffizienz und Automatisierung – drei branchenübergreifende Wachstumsthemen, über deren Potenzial sich die Investmentwelt einig ist. Die Lösungen von Schneider versprechen nicht nur Umweltnutzen, sondern auch mehr Effizienz und damit steigende Gewinne. Der Nachhaltigkeitsansatz von Schneider beruht auf quantifizierbaren Netto-Null-Zielen. Bis 2025 will man CO2-neutral sein und spätestens 2030 die Netto-Null erreichen. Durch enge Zusammenarbeit mit Zulieferern und Nutzern soll das bis 2050 auch für die gesamte Lieferkette gelten.

 

Unsere Einschätzung: Langfristiger Mehrwert durch Nachhaltigkeit

Investitionen in Schneider passen aus unserer Sicht sehr gut zu den neuen Themen Elektrifizierung und Digitalisierung. Dabei legen wir weiterhin großen Wert auf ESG-Integration. Wir sind uns der wachsenden Bedeutung bestimmter Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren für die Bewertungen und Risikoeinschätzungen bewusst. Statt Unternehmen von vornherein auszuschließen, setzen wir auf Engagement ausgehend von unserem internen Bewertungssystem. Wir nutzen unsere Position und Kompetenz, um langfristigen Mehrwert zu schaffen. 

2. Finanzkraft und Marktposition im digitalen Zeitalter

Grafik 1: Umsatzquellen und Wachstumsfaktoren

Laut Jahresbericht 2022 ist Schneider sehr erfolgreich. Der Jahresumsatz betrug zuletzt 34,2 Milliarden Euro nach einem beeindruckenden organischen Wachstum von 12,2 Prozent p.a.

Umsatzstruktur und -entwicklung

Den größten Anteil am Umsatz hatte 2022 die Energiemanagementsparte mit 26,4 Milliarden Euro beziehungsweise 77 Prozent. Entscheidend dafür war das Geschäft mit Datenzentren und Gewerbeimmobilien. Schneider hat den Megatrend Elektrifizierung klug genutzt, vor allem in Nordamerika und Westeuropa, und dadurch seine Marktposition gestärkt.

Das Segment Industrieautomatisierung erzielte 2022 7,7 Milliarden Euro Umsatz, ein Anteil von 23 Prozent. Hier waren vor allem das wachsende Geschäft mit diskreter Automatisierung sowie Prozess- und Hybridtechnik entscheidend, vor allem in Nordamerika und Europa, und hier insbesondere in Italien, Spanien und Frankreich. Erfolgreich war Schneider aber auch in Indien und Japan. Entscheidend für den Umsatzanstieg war die zunehmende Digitalisierung industrieller Prozesse weltweit.