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Schneller raus: Deutsche Börse baut Indizes mit Reißleine

Foto: Baader
Foto: Baader
Mit dem Daxplus Risk Trigger Germany, Bric und Russia hat sich der Indexanbieter gleich drei Märkte ausgesucht, an denen es mitunter besonders heftig zur Sache geht. Als Signalgeber nutzt er die Schwankungsstärke (Volatilität) der jeweiligen Basisindizes Dax, Daxglobal Bric und Daxglobal Russia. Steigt sie über ein fest definiertes Niveau, macht die Deutsche Börse aus dem Aktienindex sofort einen gefahrlosen Geldmarktindex. Erst, wenn die Volatilität wieder unter die Richtmarke taucht, folgen die Trigger-Indizes wieder den Basisindizes. Das könnte funktionieren: Schließlich werden Markteinbrüche fast immer von steigender Volatilität begleitet, die deshalb auch den Beinamen Fieberkurve trägt. Eine Bodenbildung oder gar Aufwärtstrend bedingen dagegen meist ein ruhigeres Marktumfeld. Leider liefert die Deutsche Börse noch keine Daten zu den Indizes oder gar eine rückwirkende Simulation. Passende Indexfonds oder Zertifikate sind für die Trigger-Indizes noch nicht angekündigt. Das ist aber nur eine Frage der Zeit, welcher Anbieter demnächst damit rauskommt.

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