Schoellerbank über Bitcoin „Den eigentlichen Sinn und Zweck völlig verfehlt“

Kursverlauf des Bitcoins | © Schoellerbank

Kursverlauf des Bitcoins Foto: Schoellerbank

Investment-Hypes gibt es immer wieder: Tulpen, Tesla, Tüten, also Cannabis. In seinem aktuellen Marktbericht findet Fondsmanager Alexander Adrian von Schoellerbank Invest dafür klare Worte: „Die Schoellerbank bleibt diesem hektischen und volatilen Treiben fern.“ Stattdessen wolle man sich am eigenen Motto weiter festhalten: Investieren statt spekulieren.

Auch die Kryptowährung Bitcoin ordnet Adrian in die Kategorie kurzfristiger Hypes ein. „Ein Blick auf den nachfolgenden Chart zeigt jedoch, dass sie den eigentlichen Sinn und Zweck einer Währung völlig verfehlen, nämlich Stabilität zu gewährleisten“, heißt es an einer Stelle. Dazu zeigt er diesen Chart hier (vergrößern können Sie ihn hier):

Weil sich der Wert des Bitcoins regelmäßig binnen Sekunden um mehrere Prozent verändert, sei an Geschäfte in dieser Währung nicht zu denken, so Adrian weiter. Die Margen der Verkäufer könnten sich innerhalb von Sekunden in Luft auflösen. Nicht umsonst akzeptiere der Online-Handelsriese Amazon keine Bitcoins. Druck von Staaten oder Regulierung könnten ihm obendrein weiter zusetzen.

Das alles mache Bitcoins und andere Kryptos zu einem ungeeigneten Investment, fasst der Fondsmanager zusammen und schiebt nach: „Der Absturz zeigt, dass ein Investment in Bitcoins einem Casinobesuch gleicht.“

Den gesamten Bericht können Sie hier herunterladen.