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Schroder ISF Global Demographic Opportunities So profitieren Anleger von demographischen Faktoren
„Auf Einzeltitelebene nehmen wir die Auswirkungen der demografischen Trends auf die Unternehmen, ihre Wettbewerber und ihr weiteres wirtschaftliches Umfeld unter die Lupe“, ergänzt der Schroders-Manager. Üblicherweise hält er etwa 40 bis 60 Titel im Portfolio, dabei kann er neben Standardwerten auch Small Caps integrieren. Einen Vergleichsindex muss er dabei nicht beachten. Regional hat der Fondsmanager ebenfalls keine Vorgaben und kann weltweit investieren. Als Kernthema stuft
Schroders unter anderem die steigenden Infrastrukturausgaben ein, die aufgrund der rapide zunehmenden Bevölkerung erforderlich werden. Zudem sieht die Fondsgesellschaft den wachsenden Bedarf an Finanzdienstleistungen und die sich verändernden Essgewohnheiten in den aufstrebenden Ländern als eines der wichtigen Themen, ebenso die steigende Nachfrage nach Altersvorsorge-Dienstleistungen in den Industrie-, aber auch in den aufstrebenden Schwellenländern. „Die Ein-Kind-Politik in China wird beispielsweise dazu führen, dass 2050 etwa 330 Millionen Chinesen älter als 65 Jahre sein werden“, unterstreicht Somers. Inwieweit sich der demografische Wandel auf Unternehmen auswirkt, illustriert der Experte anhand spezifischer Konsumgewohnheiten: „Junge Menschen geben viel Geld für Kleidung, Unterhaltungselektronik und Restaurants aus, ältere hingegen eher für die Bereiche Gesundheit, Pflege und Pauschalreisen. Unternehmen, die ihre Produkte an die Bedürfnisse älterer Menschen adaptieren, haben überdurchschnittlich gute Chancen auf Wachstum.“ Kaugummis für Senioren Dazu zählt Somers unter anderem das amerikanische Krankenhausunternehmen Tenet Healthcare, das 80 Kliniken und über 200 Ambulanzzentren in den USA betreibt und Prozessdienstleistungen für den Gesundheitssektor anbietet. Der Fondsmanager nennt als weiteres gutes Beispiel die Süßwarenindustrie, die aufgefordert ist, sich in den westlichen Ländern auf eine sinkende Nachfrage nach traditionellen Produkten wie etwa Gummibärchen einzustellen. „Auch diese Branche muss ihr Angebot an die Generation Rollator anpassen, um die zurückgehende Nachfrage aufzufangen. Ein Trendsetter ist hierbei etwa der Kaugummihersteller Wrigley’s, der nicht nur weiterhin das bei Kindern beliebte Hubba Bubba verkauft, sondern auch mit Kampagnen daran arbeitet, Kaugummis für ältere Menschen attraktiv zu machen und als gesundheitsfördernd zu positionieren“, berichtet Experte Somers.
Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.
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