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Schwächere US-Konjunkturdaten Der Markt bleibt optimistisch

Bei den Konjunkturdaten aus den USA hakt es derzeit: Wie zum Auftakt in die verkürzte Woche bekannt wurde, sind die US-Verbraucherpreise im März im Kern um 0,1 Prozent gesunken. Experten hatten hingegen einen Anstieg um 0,2 Prozent vorhergesagt. Wie die Zahlen verdeutlichen, zeigt sich die Inflation in den USA, die im Allgemeinen mit einer guten Wirtschaftslage einhergeht, im März unterkühlt.

Weitere zu Wochenbeginn aus den USA gemeldeten Wirtschaftsdaten enttäuschen ebenfalls: Der NAHB-Hausmarktindex gab im April überraschend deutlich auf 68 Punkte nach. Analysten hatten 70 Zähler erwartet, nach 71 Punkten im März. Schwer erwischt hat es den Empire State Index: Er brach im April von 16,4 Punkten auf 5,2 Punkte ein. Analysten hatten nur einen kleinen Rücksetzer auf 15,0 Punkte erwartet. 

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Hohe Erwartungen an Trump und die US-Unternehmen

Auch die Wachstumsrate der USA ist nach Meinung der Asset Manager der Fondsplattform Moventum mit 1,6 Prozent für das Gesamtjahr 2016 noch deutlich hinter ihrem Potenzial zurückgeblieben. Obwohl der neue Präsident seine Ankündigungen zu Steuersenkungen und Investitionsausgaben noch nicht präzisiert hat, bleibt der Markt dennoch optimistisch und erwartet weiterhin ein höheres Wachstum der US-Volkswirtschaft. „In den seit der US-Wahl deutlich gestiegenen Kursen sind viele Vorschusslorbeeren eingepreist. Die Märkte sind dem fundamentalen Umfeld vorausgeeilt. Nun muss geliefert werden. Eine Bewertungsausweitung kann nicht unendlich weitergehen“, so Michael Jensen, Executive Vice President von Moventum.

Während zuletzt US-Large Caps vom Trump-Effekt profitierten, gehen die Asset Manager von Moventum weiterhin davon aus, dass vor allem Small- und Mid-Caps von den angekündigten Steuersenkungs- und Investitionsplänen profitieren werden und halten an der bestehenden Übergewichtung am amerikanischen Aktienmarkt fest.

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