Schweigen gebrochen

Das sind die ersten öffentlichen Bilanzzahlen von Pictet

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Wie bereits angekündigt, hat die Schweizer Vermögensverwaltung Pictet nun erstmalig ihre Unternehmenszahlen veröffentlicht. Für das erste Halbjahr 2014 weist die Privatbank einen Betriebsertrag von 975 Millionen Schweizer Franken (zirka 806,5 Millionen Euro) und einen Konzerngewinn von 203 Millionen Franken (zirka 168 Millionen Euro) aus. Die verwalteten oder verwahrten Vermögenswerte belaufen sich zum 30. Juni 2014 auf 404 Milliarden Franken (rund 334 Milliarden Euro). Das sind nach Angaben von Pictet 13 Milliarden Franken (rund 10,8 Milliarden Euro) mehr als zum Jahresende 2013.

Mit Stand 30. Juni 2014 betragen die Kernkapitalquote (Tier 1) der Privatbank 21,7 Prozent (auf Basis des Kernkapitals von 2 Milliarden Franken) und die Mindestliquiditätsquote 166 Prozent. Damit liegt Pictet weit über den Vorgaben des Banken-Reformpakets Basel III. Für Banken fordert die Regulierung eine Kapitalausstattung von mindestens 4,5 Prozent Eigenmittel als Kernkapital (Tier 1) und eine Mindestliquiditätsquote von 100 Prozent.

Die Offenlegung der Finanzkennzahlen von Pictet erfolgt im Zuge der neuen Rechtsform der Gruppe. Zum 1. Januar 2014 wandelte sich die Schweizer Bank in eine Aktiengesellschaft. Die Einheiten der Gruppe sind seit dem einer Kommanditaktiengesellschaft unterstellt. Pictet wird derzeit von acht Eigentümern geführt.

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