Schweizer Bank mal wieder in Stil-Fragen unterwegs

UBS zettelt Kampf um hippe Outfits an

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Röcke sollen nicht spannen, nur schwarze Socken ohne Muster für Herren und alle Angestellten sollten nur hautfarbene Unterwäsche tragen: Mit detaillierten Anweisungen wie diesen wollte die Schweizer Großbank UBS 2010 ihre Mitarbeiter mit einem 44 Seiten starken Style Guide zu mehr Einheitlichkeit im Erscheinungsbild verhelfen.

Jetzt macht die Bank zum zweiten Mal in punkto Stilsicherheit von sich reden – und das deutlich legerer als noch vor fünf Jahren, als die Angestellten nachmittags kein Parfüm auftragen durften, dafür aber alle vier Wochen zum Friseur sollten. Denn diesmal geht es offenbar darum, junge Kunden anzusprechen, nicht nur die Adresse der Homepage (https://young.ubs.com/) der Aktion legt es nahe. Die sollen darüber abstimmen, welches Outfit sich durchsetzt. Dafür lockt die UBS mit Gutscheinen von H&M. Interessant, welche kühnen Farben und Formen die Schweizer da so zulassen. Ganz im Gegenteil zur internen Etiquette von einst.

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