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Schweizer Spezialfonds setzt auf Grundversorgung für die Armen

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Der Fonds setze auf Märkte „am Fuß der globalen Einkommenspyramide“, so die Gesellschaft. Damit meint sie arme Länder in Asien, Lateinamerika, Afrika und Osteuropa, wo drei Milliarden Menschen leben, denen es an Grundversorgung wie einer verlässlichen Energiequelle, effizientem landwirtschaftlichen Gerät oder Informations- und Telekommunikationsmitteln fehlt.

„Haushalte in Entwicklungsländern müssen für Güter und Dienstleistungen des Grundbedarfs mehr berappen als Haushalte in Industriestaaten – oft auch in absoluten Werten“, schreibt Responsability. Das liege an schlecht ausgebauten Vertriebsnetzen, hohen Transportkosten und dem Fehlen von Produkten, die speziell auf die Bedürfnisse ärmerer Bevölkerung ausgerichtet sind. Unternehmen, denen es gelänge, einfach zu vertreibende, effiziente und verlässliche Produkte anzubieten, würden einen hohen kommerziellen wie sozialen Nutzen erzielen.

Das Portfolio des Responsability Ventures I besteht aus Firmen, die in entwicklungsrelevanten Bereichen wie Energieversorgung, Landwirtschaft und Informations- und Kommunikationstechnologie tätig sind. Das Fondskonzept wurde mit der auf Entwicklungszusammenarbeit spezialisierten Organisation Helvetas und der holländischen DOEN Foundation ausgearbeitet.

Die Mindestanlage beträgt 250.000 US-Dollar.

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