Rotation hin zu Small Caps: Die Aktienkurse von Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung (Small Caps) aus den Schwellenländern stiegen im Juli, entwickelten sich jedoch ähnlich wie die Kurse von Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung (Large Caps). Im zweiten Quartal wurde dieser Trend der Outperformance unterbrochen. Unserer Meinung nach kann die zunehmende Überzeugung, dass die Zentralbanken die Zinssätze angesichts des nachlassenden Inflationsdrucks in den kommenden Monaten senken werden, den Ausschlag für eine erneute Outperformance von Small Caps geben – nur Japan weicht von diesem Trend ab; dort wurden die Zinssätze auf der jüngsten Sitzung angehoben. Small Caps profitieren erfahrungsgemäß stärker von niedrigeren Zinssätzen als Large Caps, da erstere in der Regel eine höhere finanzielle und operative Hebelwirkung verzeichnen.

Grafik 1: Wertentwicklung Schwellenländer. Stand: 31. Juli 2024

Quellen: FactSet, MSCI. Hinweis: Die Größe der Kreise veranschaulicht die relative Marktkapitalisierung, außer bei China–hier entspricht die Größe des Kreises 50% der tatsächlichen Marktkapitalisierung. Wertentwicklung gemäß den einzelnen/jeweiligen MCSI-Länderindizes. Indizes werden nicht aktiv gemanagt undes ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren. Gebühren, Kosten und Ausgabeaufschläge sind nicht berücksichtigt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist weder ein Indikator noch eine Garantie für die zukünftigen Renditen. Die Angaben dienen nur der Veranschaulichung und spiegeln nicht die Wertentwicklung oder die Portfoliozusammensetzung eines Fonds von Franklin Templeton wider. Wichtige Hinweise und die Geschäftsbedingungen des Datenanbieters finden Sie unter www.franklintempletondatasources.com.

Berichtssaison: Die Berichtssaison für das zweite Quartal läuft auf Hochtouren, mit Südkorea und Taiwan an der Spitze, die die Erwartungen übertroffen haben. Teilweise ist dieser Aufschwung dem niedrigen Vorjahresniveau zuzuschreiben, er spiegelt aber auch die Erholung in der stark gewichteten Halbleiterindustrie wider. Für das Jahr 2024 liegt die Konsenserwartung (Bloomberg, 25. Juli 2024) hinsichtlich der Gewinnwachstumsrate in den Schwellenländern bei 18 Prozent. Dies ist auf die Erholung im Technologiesektor und den Rückgang der Gewinne im Jahr 2023 zurückzuführen, die um 9 Prozent schrumpften.

Zinsausblick: Die Zentralbanken haben klargestellt, dass sie sich bei der Abwägung möglicher Zinssenkungen an den Daten orientieren. Daher rechnen Anleger damit, dass eine rückläufige Inflation in den Vereinigten Staaten und im Euroraum als Datenkatalysator für Zinssenkungen ab September 2024 wirken wird. Der US-Dollar hat im vergangenen Monat unter der Aussicht auf niedrigere Zinsen gelitten; für die Schwellenländer ist ein schwächerer Dollar in der Regel positiv. Allerdings hat die Abwertung des chinesischen Yuan die Aktienmärkte unter Druck gesetzt, da sich die Anleger über die Auswirkungen eines schwächeren Yuan auf die Wettbewerbsfähigkeit der Exportunternehmen aus Schwellenländern außerhalb Chinas sorgen.

Grafik 2: Gewinne je Aktie (EPS) und Gewinnkorrekturen. Stand: 31. Juli 2024

Quellen: FactSet, MSCI. Hinweis: Die Größe der Kreise veranschaulicht die relative Marktkapitalisierung, außer bei China – hier entspricht die Größe des Kreises 50 % der tatsächlichen Marktkapitalisierung. Wertentwicklung gemäß den einzelnen/jeweiligen MCSI-Länderindizes. Indizes werden nicht aktiv gemanagt und es ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren. Gebühren, Kosten und Ausgabeaufschläge sind nicht berücksichtigt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist weder ein Indikator noch eine Garantie für die zukünftigen Renditen. Die Angaben dienen nur der Veranschaulichung und spiegeln nicht die Wertentwicklung oder die Portfoliozusammensetzung eines Fonds von Franklin Templeton wider. Wichtige Hinweise und die Geschäftsbedingungen des Datenanbieters finden Sie unter www.franklintempletondatasources.com.

Ausblick

Angesichts der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen verschärfen sich die Handelsspannungen. Zwar ist der Wahlausgang nach wie vor ungewiss, aber wir glauben, dass die Schwellenländer derzeit eher in der Lage sind, die möglichen Auswirkungen einer Änderung der US-Handelspolitik zu bewältigen als in der Vergangenheit.

 

Dies ist eine Marketingmitteilung. Bitte lesen Sie vor jeder abschließenden Anlageentscheidung den Verkaufsprospekt des OGAW und das Basisinformationsblatt (BiB).

Alle Anlagen sind mit Risiken verbunden, ein Verlust des Anlagekapitals ist möglich. Der Wert von Anlagen kann fallen oder steigen, und Anleger erhalten möglicherweise nicht den vollen Anlagebetrag zurück. Anleihenkurse entwickeln sich im Allgemeinen gegenläufig zu den Zinsen. Wenn sich also die Anleihenkurse in einem Investmentportfolio den steigenden Zinsen anpassen, kann der Wert des Portfolios sinken. Veränderungen der Bonitätsbewertung einer Anleihe oder der Bonitätsbewertung oder Finanzkraft des Emittenten, Versicherers oder Garantiegebers der Anleihe können sich auf deren Wert auswirken.