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Schwellenländer Schlagzeilen verdecken das Gesamtbild

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Verschuldung der Schwellenländer erscheint vertretbar

Seit der Asienkrise in den späten 1990er Jahren ist die Haushaltsfinanzierung  der Schwellenländer durch Auslandsschulden immer weiter zurückgegangen. Auch wenn die Auslandsverschuldung in den vergangenen Jahren wieder ein wenig zugelegt hat, zeigen die nachfolgenden Grafiken, dass die Industrieländer eine sehr viel höhere Staatsverschuldung aufweisen. Zudem liegen die Sparquoten von Haushalten in den Schwellenländern höher als die entsprechenden Sparquoten in den Industrieländern.

Fazit: Marktschwächen für Zukäufe nutzen

Das Franklin Templeton Emerging Markets Equity-Team verfolgt häufig einen antizyklischen Ansatz und macht sich Phasen der Marktschwäche zunutze, um Chancen auf Einzeltitelebene aufzudecken.

Manraj Sekhon dazu: „Makroökonomische Faktoren haben die Kursschwankungen in diesem Jahr maßgeblich geschürt. In solchen Phasen kommt es bei Aktien aus Schwellenländern üblicherweise zu einer erhöhten Risikoaversion und einem wahllosen Ausverkauf, oft auf Kosten solider Fundamentaldaten. Als langfristig orientierte Anleger versuchen wir, über kurzfristige Marktturbulenzen hinwegzusehen, um langfristiges Wertpotenzial zu erschließen.“

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