SEB in Frankfurt

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SEB bereitet Wiedereröffnung ihres Immobilienfonds vor

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Wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilte, hat der Fonds jüngst zehn Immobilien in Wert von 680 Millionen Euro verkauft. Damit steigt die Liquidität der SEB Immoinvest (WKN: 980230) auf 21,8 Prozent beziehungsweise 1,4 Milliarden Euro.

SEB AM plant die Wiedereröffnung des Fonds (aktuelles Volumen: 6,3 Milliarden Euro) zum Jahresende. Die Rücknahme seiner Fondsanteile wurde im Mai 2010 als Folge der Finanzkrise ausgesetzt.

Oliver Mihm, Leiter des Frankfurter Beratungshauses Investors Marketing, geht davon aus, dass die Wiedereröffnung des SEB Immoinvest gelingen wird. „Die Liquidität sollte ausreichend sein für die Investoren, die aussteigen wollen. Man muss sehen, dass der Fonds im Gegensatz zu anderen Produkten während der Finanzkrise nicht erheblich abgewertet wurde“, sagte Mihm.

Auch sei das aktuelle Umfeld für offene Immobilienfonds deutlich positiver als am Anfang der Finanzkrise. „Die Sparkassen fangen wieder an, den Anlegern diese Produkte zu empfehlen“, so Mihm weiter.

Vor einem Jahr wurde P2 Value, dessen Fondsvolumen auf 852 Millionen Euro geschrumpft wurde, abgewickelt. 40.000 Anleger waren betroffen (DAS INVESTMENT.com berichtete)

Wie SEB AM weiter mitteilte, lagen die Verkaufspreise für die Immobilien in den Niederlanden, USA, Belgien, Italien und Frankreich 0,5 Prozent oberhalb der aktuellen Verkehrswerte. Zu welchem Preis die Fondsgesellschaft die Objekte ursprünglich gekauft hatte, wurde nicht erwähnt.

Neben der SEB AM will die Credit Suisse ihren offenen Immobilienfonds CS Euroreal zum Jahresende wieder eröffnen. Die Liquidität dieses Fonds (Volumen: 6,1 Milliarden Euro) betrug nach letzter Schätzung 27 Prozent.  

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