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Sebastian Grabmaier, Vorstandschef bei Jung, DMS & Cie. „Wir sind den Fintech-Startups dankbar“

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Welche der neuen Technologien sehen Sie als die größte Hilfe im Alltag eines Maklerpool-Anbieters an?

Grabmaier: „Standalone“-Vergleichsrechner und elektronische Beratungssoftware sind sowohl im Versicherungs- als auch im Investmentfondsbereich mittlerweile Grundvoraussetzung für jede mehrwertorientierte Kundenberatung. Deren Einsatz ist bei den führenden Pools bereits eine Selbstverständlichkeit. Kern des Poolgeschäftes ist heute ein leistungsfähiges CRM, das neben einer Kundenverwaltung mit hoher Datentiefe nach GDV-Standard nicht nur alle Produktsparten - also auch kleinteiligstes Sachversicherungs- oder Investmentsparplangeschäft- abwickeln kann, sondern mit sämtlichen digitalen Verkaufshilfen vernetzt ist, die den Berater direkt vor Ort beim Kundengespräch aktiv unterstützen. So sind bei uns seit über einem Jahr alle Daten der Makler-Kunden mobil via Smartphone-Berater-App verfügbar. Der digitale Ansatz wird neuestens durch Endkunden-Applikationen komplettiert, die Endkunden erstmals einen transparenten Überblick über ihr Versicherungsportfolio und bald auch sämtliche anderen Assets ermöglicht. 

Und welches Tool bietet aus Ihrer Sicht den größten Mehrwert für die angeschlossenen Berater? 

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